5 wichtige Tipps für Ihr Smart Home

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Wenn Sie überlegen, Ihr Zuhause zu vernetzen, sollten Sie sich unsere 5 Tipps für Ihr Smart Home zu Herzen nehmen. Von der Planung bis zum Betrieb gibt es einige Punkte, die es zu bedenken gilt.

Gut geplant, machen Smart Home-Lösungen unseren Alltag leichter und komfortabler. Dank vernetzter Technologie können heute Kühlschränke das Essen selbstständig bestellen und die Heizung per App oder das Radio mittels mündlicher Ansage gesteuert werden. Die Funktionen des Smart Homes sind vielfältig. Auch Jalousien, Sicherheitssysteme oder Licht können smart vernetzt werden und so aufeinander abgestimmt agieren. Allerdings gilt es gerade in punkto Datenklau, nichts dem Zufall zu überlassen. Wir haben für Sie 5 wichtige Tipps für die Planung und den Betrieb Ihres Smart Homes:

Tipp 1: Auf das Betriebssystem achten

Die meisten Smart Home-Systeme sind per App mit dem Smartphone oder Tablet steuerbar. Achten Sie deshalb beim Kauf darauf, dass das begehrte System auch mit dem Betriebssystem Ihres Handys kompatibel ist. Im Idealfall kann die Smart Home-Lösung sowohl Android als auch iOS. So stellen Sie sicher, dass alle Familienmitglieder auch bei Handywechsel auf das Smart Home zugreifen können.

Tipp 2: Planen Sie ihr Smart Home mit Weitblick

Es gibt Inselsysteme und modulare Systeme am Markt. Zwar sind Insellösungen kostengünstiger als modulare, jedoch können diese nicht erweitert und kombiniert werden. Seine wahren Fähigkeiten entfaltet das Smart Home jedoch erst durch die Kopplung verschiedener Geräte. Wollen Sie zum Beispiel Thermostate einbinden, dann sollte das System idealerweise auch geöffnete Fenster durch Sensoren erkennen. Sinnvoll ist es, auch Bewegungsmelder zu integrieren, welche Bewegungen im Haus automatisch erkennen. So kann dank modularem Aufbau die Heizung angehen, wenn das Thermostat Bewegung im Haus erkennt, und weiß, dass jemand Zuhause ist. Gerade die Kommunikation zwischen den Geräten zeichnet ein effizientes Smart Home aus.

Wenn Sie jedoch sicher sind, dass Ihnen eine bestimmte Funktion ausreicht, zum Beispiel die smarte Lichtsteuerung, liegen Sie mit einer Insellösung richtig. Seien Sie sich aber bewusst, dass Sie diese nicht erweitern können.

 

 

Tipp 3: Die WLAN-Verbindung

Für ein funkbasiertes Smart Home muss überall im Haus WLAN verfügbar sein. Arbeiten Sie mit WLAN, dann machen WLAN-Repeater Sinn, die das Signal verstärken. Solche Repeater verbinden Sie direkt mit einer Steckdose. Da nicht empfohlen wird, die Repeater an Verteilersteckdosen anzuschließen, müssen genügend Steckdosen an den Wänden vorhanden sein. In der Regel werden die Repeater sternförmig im Umkreis des Routers angebracht.

Nur wenn Ihr Haus ordentlich vernetzt ist, kann das Smart Home einwandfrei laufen!

Tipp 4: KNX-Lösung für Anspruchsvolle

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Bei der Komplettausstattung eines Hauses mit Smart Home-Technik und sofern Sie neu bauen, lohnt es sich, über ein KNX-basiertes System nachzudenken. Dieses funktioniert über eine Verkabelung in der Wand und einem Homeserver. Systeme auf Basis des KNX-Busses und eines zugehörigen Homeservers bieten in der Regel ein Höchstmaß an Stabilität. Allerdings zählen sie auch zu den teuersten Lösungen. Je nach System kann hier bei nachträglichen Änderungen auch ein größerer Programmieraufwand und damit weitere Kosten entstehen. Wenn Sie sich für die Profi-Variante entscheiden, fragen Sie also unbedingt nach einer funktionellen Programmierung und, ob diese selbst geändert werden kann. Mit KNX-basierten Lösungen funktionieren auch anspruchsvolle Funktionen, beispielsweise die automatische Gartenbewässerung in Rückkopplung mit der Wettervorhersage aus dem Internet.

Tipp 5: Schützen Sie ihre Daten

Eine Studie des Unternehmens Avast zur Sicherheit von Smart Homes zeigt, dass hunderttausende internetfähige Geräte in Deutschland sowie in Österreich und der Schweiz Schwachstellen aufweisen. Allein in Deutschland ermittelte Avast 175.500 unsichere Geräte. Außerdem wiesen fast 140.000 Router, mehr als 8.000 Drucker und über 1.000 Webcams Schwachstellen auf. Überprüft wurden rund drei Millionen sogenannte IoT-Geräte in 820.000 Netzwerken. IoT, also das „Internet of Things“, und Smart Homes bieten – sofern Sie sich nicht schützen – eine große Angriffsfläche für den Missbrauch von Daten. So können Hacker zum Beispiel das Bild Ihrer Videoüberwachung einfach live mitverfolgen und herausfinden, wann der beste Zeitpunkt für einen Einbruch ist, wenn das System nicht ausreichend gesichert ist.

Um jeglichen Missbrauch der Daten und Programme zu vermeiden, empfehlen Experten, die Software aller vernetzten Geräte stets auf dem aktuellen Stand zu halten und komplexe Passwörter zu verwenden. Dann ist das Smart Home auch heute schon in den meisten Fällen gut geschützt.

 

Mehr Technik-Trends finden sie hier.

Karin Bornett

Karin Bornett ist freiberufliche Journalistin und Texterin. Die Österreicherin lebt und arbeitet in Mitten des Wienerwaldes, nahe der Bundeshauptstadt und genießt dort in den Pausen die Spaziergänge mit ihrem Labrador-Mädel. Nach dem Studium der Kommunikationswissenschaften in Wien war sie zunächst in einer PR-Agentur tätig, bevor sich Karin auch beruflich ihrer Leidenschaft als Journalistin und Texterin verschrieb.
www.karinbornett.at

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1 Kommentar

  1. Danke für das Artikel. Ich habe ein EIB/KNX system zu Hause und es macht meine Leben sehr einfach. Ich habe es mit EIBPort integriert und es funktioniert sehr gut mit dem iPhone. Man muss richtig plannen aber mit Hilfe von die richtige Personnen geht es gut.

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