Kleines Fashion 1×1: Aktuelle Tipps

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Neue Trends in der Mode sind toll. Aber oft überfordern sie, weil man gar nicht weiß, wie man sie kombinieren soll und ob sie einem gut stehen. Hier finden Sie echte Expertentipps.

Wie trägt man Mom-Jeans?

Die sog. Mom-Jeans haben erst in der vergangenen Zeit wieder von sich reden gemacht. Mit ihrem lockeren Schnitt und dem hohen Taillenbund erinnern sie stark an die Mode der 80er Jahre und haben sich mittlerweile zum Jeanstrend entwickelt. Entworfen wurden die Modelle ursprünglich als komfortable Übergangslösung für Frauen, die kurz zuvor entbunden haben.

Besonders gut passt die Mom-Jeans zum Boyfriend Style. Ein Karohemd, das in den hohen Bund der Mom-Jeans gesteckt wird, darüber ein Boyfriend-Blazer, hochgekrempelte Hosenbeine und nur wenige bis gar keine Accessoires sorgen für einen besonders lässigen Look. Aufgrund ihres hohen Bunds steht sie Frauen mit schmaler Taille besonders gut.

Wie funktioniert Layering?

Das Layering hat sich insbesondere für die Übergangszeit bewährt. Der englische Begriff lässt sich mit „dünne Lagen“ oder „Schichten“ übersetzen. Durch bloßes Überziehen verschiedener Kleidungsstücke kann man einen neuen Look kreieren und das Outfit der Temperatur anpassen. Es gibt Kleidungsstücke, die sich besonders gut für das Layering eignen. Dazu zählen beispielsweise Träger-Tops und ärmellose T-Shirts, die man mit Strickjacken, Blazern und Westen kombinieren kann.

Wie kombiniert man einen Kaftan?

Das Wort Kaftan stammt aus dem Türkischen und bezeichnet ein unter dem Panzer zu tragendes Gewand und entspricht in seiner Form und Funktion der altrömischen Tunika.

Kaftans haben in den letzten Jahren ein großes Comeback in der Modeszene gefeiert und sind heute sehr beliebte Bestandteile der Garderobe. Sie bestehen häufig aus Baumwolle, Seide, Wolle oder anderen natürlichen Stoffen, d In Marokko gelten sie als beliebtes traditionelles Kleid, das bevorzugt zu Hochzeiten, Verlobungspartys und anderen formalen Gelegenheiten getragen wird.

Gerade im Sommer werden Kaftane jedoch in vielen anderen Teilen der Welt getragen, nicht zuletzt weil sie ein außergewöhnlich vielseitiges Kleidungsstück darstellen, in das man ganz leicht hineinschlüpfen kann. Häufig sieht man ihn am Strand. Ein hüftlanger Kaftan kann aber auch mit einem Bleistiftrock, einer klassischen Jacke und einem Paar High Heels chic und professionell wirken.

Wie kombiniert man Charms?

Ob im Alten Ägypten, Vereinigten Königreich zu Zeiten Königin Victorias oder heute: Viele modeaffine Frauen trugen über die Jahrhunderte Charms als Statussymbol und Ausdruck von Geschmack. Ihre besondere Bedeutung erlangten Charms durch den Trend des Bettelarmbands. Dieses bezeichnet ein Armand aus Kettengliedern, das am Handgelenk getragen wird und dazu dient, Charms in Form von kleinen Anhängern einzuhängen. Durch die verschiedenen Symbole, wie z. B. ein Herz, Kleeblatt oder Kreuz können diese unterschiedliche Bedeutungen haben und u. a. als Liebeszeugnis, Glücksbringer oder Glaubenszeichen getragen werden.

Mit verschiedenen Motiven entstehen zahlreiche Kombinationsmöglichkeiten von Armbändern, Hals- oder Fußketten. Zum Büro-Outfit können beispielsweise klassische Charms in Gold oder Silber getragen werden. Mit farbenfrohen Edelstahlcharms oder Glitzercharms mit funkelndem Zirkonia in bunten Modefarben ist man für den Sommer bestens gewappnet. Eine Prise Boho erhält der Look, wenn man Charms mit geflochtenen Lederarmbändern kombiniert. Auch Armreifen, Perlen, Ketten, Talismane, Tücher und Federn sind erlaubt. Dazu kommen farbenfrohe Ethno-Symbole, die von fernen Ländern und anderen Kulturen erzählen. Einen modernen Twist bekommt der Look, wenn man mehrere Perlenreihen und Lederarmbänder überlagert.

Wie kombiniere ich ein Crop Top?

Madonna hat den Weg für ein Kleidungsstück geebnet, das auch heutzutage bei geübten Fashionistas Unsicherheit hervorrufen kann. Das Crop Top, auch unter den Namen cropped top, belly shirt oder tummy top bekannt, bezeichnet im Grunde nichts anderes als ein abgeschnittenes oder extra-kurzes Oberteil. Mit dem richtigen Styling kann es auch einen lässigen oder eleganten Look kreieren. Schmeichelnde Schnitte und Stile machen es auch für unterschiedliche Figurtypen tragbar.

Im Gegensatz zu Low Waist-Unterteilen kann man mit High Waist-Hosen oder -röcken hier nichts falsch machen. Beide passen ideal zum Crop Top und erlauben auch Frauen ohne Sixpack, den Look zu tragen. Wem das zu viel Haut ist, der kann unter dem Crop Top problemlos ein längeres Shirt oder eine Bluse tragen. So ist der Bauch, der bei vielen Frauen zu den Problemzonen gehört, kaschiert, während der Oberkörper trotzdem noch schön schlank wirkt. Wer dazu eine Röhrenhose trägt, wirkt noch einmal schlanker.

Bürotauglich wird der Look, wenn man zum Crop Top High Waist-Bleistiftrock und Blazer kombiniert und das Ganze mit stilvollen Accessoires abrundet.

Wie trägt man den Used Look?

Unter dem „Used Look“ versteht man Kleidungsstücke und Stoffe, die neu bereits aussehen, als wären sie schon lange getragen worden. Besonders bei Jeansstoffen ist der Used Look sehr angesagt und so findet man im Handel die unterschiedlichsten Jeans mit Löchern, Rissen, Schrammen und anderen Ausprägungen.

Um den Used Look gekonnt in Szene zu setzen, sollte man es nicht übertreiben und beispielsweise auch noch ein zerrissenes Oberteil dazu kombinieren. So wirkt der Look schnell billig. Mehr Stilgefühl beweist ein elegantes Oberteil im Freizeit-Look und dazu eine passende Kette.

Was ist der Unterschied zwischen mini, midi und maxi?

Mini, Midi, Maxi – kling ein wenig nach „Veni, vidi, vici“. Das ist gar nicht so weit her geholt, ob in ganz kurz, knielang oder bis auf den Boden reichend – Das Kleid kam, wurde gesehen und siegte! Es gab einmal eine Zeit, in der nur eine bestimmte Kleiderlänge angesagt war. Das beste Beispiel dafür ist etwa das Minikleid in den 60er Jahren. Heute lässt sich jedoch nicht mehr behaupten, dass eine bestimmte Länge besonders im Trend liegt.

Mini – kurz und knapp!
Als Minikleid werden solche Kleider bezeichnet, deren Saum zwischen Oberschenkel und Knie endet. Diese gibt es in den unterschiedlichsten Varianten – von Boho-Kleidern bis hin zum sexy kleinen Schwarzen.

Midi – altbacken war gestern!
Kleider müssen nicht immer knöchellang oder extrem kurz sein. Midikleider, die bis kurz über oder kurz unter die Knie gehen, stehen sowohl großen als auch kleinen Frauen. Zum einen kaschieren sie Problemzonen wie breite Oberschenkel ideal, zum anderen sehen sie einfach super hübsch aus.

Lang, länger Maxi!
Ein langes Kleid ist an sich keine neue Sache. Bis zur Revolution in den 60er Jahren waren sie eher das Standard-Repertoire in weiblichen Garderoben. Heute greift Frau viel öfter zu Hosen als zu Kleidern – wahrscheinlich aus Bequemlichkeit. Aber gerade ein langes Kleid hat sehr viele Vorzüge, auch gegenüber Hosen. Vor allem im Sommer begeistert es seine Trägerin mit luftiger Kühle – nichts klebt oder reibt auf der Haut, selbst wenn du schwitzt.

Wie finden Männer den richtigen Anzug?

Entscheidend ist in erster Linie der Anlass, zu dem der Anzug getragen werden soll. Ein bequemer Anzug, der genügend Bewegungsfreiraum lässt, passt am besten im Büro und für den alltäglichen Einsatz. Zu Hochzeiten oder Beerdigungen sollte es hingegen die klassische Variante in Schwarz oder Navy sein.

Passform und Auswahl
Wie bei allen anderen Kleidungsstücken auch spielt die Passform eine bedeutende Rolle. Die Wahrheit ist, dass alleine die Passform entscheidet, wie wir in einem Outfit auf andere wirken. Leider kann man bei einem Anzug nicht schummeln, denn hier sieht man jede Kleinigkeit. Im Bereich der Schulterpartie ist es daher wichtig, dass es nicht zu stramm sitzt, sondern wie eine zarte Umarmung ist. Das Innenleben, die sogenannten Schulterpads, sollten immer dort enden, wo die Schulter endet. Die Hose sollte knapp über den Knöchel gehen, so dass eventuell die Schuhe leicht berührt werden. Perfekt sind Hosen, die am Bein ein wenig enger geschnitten sind. Wer sich bemühen muss, einen Anzug zuzuknöpfen, sollte lieber eine Nummer größer wählen.

Kleines Handbuch zu den Knöpfen:

  • Zweireiher: Wird immer geschlossen getragen, nur der untere Knopf links kann geöffnet werden.
  • Einreiher mit zwei Knöpfen: Nur einer von beiden wird geschlossen.
  • Einreiher mit drei Knöpfen: Entweder der mittlere oder die oberen beiden Knöpfe werden geschlossen.
Bei der Auswahl sind dem Träger keine Grenzen gesetzt. Was man aber beachten sollte, ist die Wahl des Revers und der Knöpfe. Je mehr Knöpfe ein Sakko in einer Reihe zu bieten hat, desto schmaler wirkt der Sakko. Der Standard sind zwei, drei wäre schon wieder einer zu viel. In der heutigen Zeit passt sich das schmale Revers sehr gut an die engen Schnitte an. Bei den Krawatten sollte man jedoch nicht übertreiben: Ob schmal oder breit, das entscheidet der eigene Stil.
Sind Bermuda-Shorts alltagstauglich?

Bermuda-Shorts – oder ganz klassisch Bermuda – ist eine kurze Hose, die mit vielen bunten und auffälligen Prints von beiden Geschlechtern, egal ob für Freizeit oder im Büro, jederzeit getragen werden kann. Auf den Bermuda-Inseln werden die bis zum Knie reichenden Shorts von Männern wie ein normaler Geschäftsanzug mit Hemd, Kniesocken und Krawatte getragen. Auch waren die kurzen Hosen sehr praktisch für Einsätze in tropischen Gebieten, wo sie zur Uniform gehörten und auch heute noch gehören.

Die schlichten Bermuda-Shorts, klassisch mit einer Bügelfalte in der Mitte, trägt man fürs Büro mit einer einfachen weißen oder pastelligen Bluse, kombiniert mit eleganten Flats oder Slipper. Eine große Tasche lässt den Look nicht zu streng wirken und ist nach Feierabend genau das Richtige für einen Bummel durch die City. In der Freizeit wählt man dann eher die lockere Variante mit bunten Patches, spielerischen Paisley- oder Blumenprints und lässigen Cut-Outs. Mit einem Basic-Shirt oder einem Pullover ist mit coolen Sneakers oder legeren Flip-Flops die perfekte Kombination gegeben. Als Eyecatcher wäre ein Rucksack oder Turnbeutel optimal zum Mix.

Monokini, Bikini, Tankini: Welche Bademode steht welchem Typ?
Für jede Figur gibt es die richtige Bademode. Dennoch gibt es Badeanzüge und Schwimmmodelle, die einem Figurtyp besser schmeicheln als dem anderen. Ob man einen Bikini, Tankini oder Monokini tragen kann, ist von daher von der Figur abhängig. Dabei sollten insbesondere die vier folgenden Bereiche berücksichtigt werden:
  • Kleiner/großer Busen
  • Schmale/breite Hüften
  • Taille
  • Bauch

Die perfekte Bademode sollte daher persönliche Problemzonen so gut wie möglich kaschieren und die Vorzüge der Figur betonen. Ein Bikini mit Triangel-Oberteil beispielsweise steht Frauen mit einer kleinen Oberweite sehr gut. Ein großer Busen kommt in einem Modell mit vorgeformten Cups besonders schön zur Geltung. Breite Hüften werden mit einem hohen Beinausschnitt bestens kaschiert, der die Beine optisch verlängert und so den Blick auf sie lenkt. Auch ein Pareo kaschiert breite Hüften.

Wer eine Apfel-Figur hat und ein kleines Bäuchlein verschwinden lassen möchte, ist neben einem Badeanzug auch mit einem Tankini bestens bedient. Von knappen Bikinis, insbesondere von Triangel-Bikini-Oberteilen, sowie von Monokinis sollte dieser Figurtyp lieber die Finger lassen.

Sehr sportliche Frauen mit einer athletischen Figur und Frauen mit zierlichen Körperbauten können Monokinis besonders gut tragen. Seiten-Cut-Outs mit definierter Taille sind beispielsweise sehr vorteilhaft und schaffen ein wenig weibliche Rundungen.

Welche Hose passt zu meinem Typ?

Enge Röhren, hochgeschnittene High-Waist-Modelle oder der lässige Chino- und Hüfthosen-Style: Heutzutage spielt bei Hosenformen nicht nur der aktuelle Trend eine Rolle, sondern vor allem die Passgenauigkeit und der Beweglichkeitsfaktor – und nicht zuletzt, dass die Form perfekt zum eigenen Figurtyp passt.

Viele Frauen versuchen – besonders an Bauch, Hüfte und Po – durch schmale und hochgeschnittene Hosen schlanker zu wirken, andere würden sich dagegen gerne etwas kurviger tricksen. Damit beim Hosenkauf zukünftig nichts mehr schiefgehen kann, sollten ein paar Dinge beachtet werden.

Ganz gleich, wie schön Pastelltöne und bunte Muster sind: Frauen mit weiblichen Rundungen sollten lieber ein etwas dunkleres Modell wählen, das optisch streckt. Bei aufgesetzten Taschen sollten sie solche wählen, die enger zusammenstehen, da sie den Po etwas kleiner wirken lassen. Leicht ausgestellte bis gerade Hosenbeine strecken zusätzlich, 7/8-Hosen verkürzen das Bein dagegen optisch, was bei kleineren und etwas kräftigeren Frauen unvorteilhaft wirkt.

Schlanken und zierlichen Frauen ohne deutlichen Bauchansatz stehen Röhrenjeans und High-Waist-Hosen mit hohem Bund, lässige Jogg-Jeans oder hochgeschnittene Chino-Hosen.

Besonders angesagt ist zurzeit dabei vor allem eine Hosenform: die weite, knöchellange Culotte. Zum Glück beschränkt sich dieser Trend nicht nur auf sehr große und sehr schlanke Frauen – wobei diesen als Einzigen auch ein weites Oberteil zur Culotte steht. Alle anderen sollten den das Modell dagegen mit eher engeren, taillenbetonenden Oberteilen tragen. Ist die Culotte jedoch besonders lang und die Beine dagegen eher kurz, sollten Schuhe mit möglichst hohem Absatz dazu getragen werden, um die Proportionen auszugleichen. Kräftige Frauen profitieren bei Absätzen von der streckenden Wirkung.

Glockenrock: Figurschmeichler oder Aufträger?

 Ein Glockenrock ist ein in schrägen Bahnen geschnittener Rock, der oben anliegt und sich nach unten hin glockenförmig erweitert. Er geht auf den Jugendstil zurück, erlebte seinen modischen Höhepunkt jedoch in den 1950er Jahren, als niemand geringeres als Christian Dior den „New Look“ ins Leben rief.

Zwar hat der Glockenrock das Image eines Figurschmeichlers, doch er steht nicht jedem Typ: Gerade bei Frauen mit kräftiger Körpermitte kann er schnell mal ein paar Pfunde dazumogeln. Frauen mit dem Figurtyp „Birne“ profitieren jedoch von seinem Schnitt: Unter der schwingenden Form lassen sich kräftige Oberschenkel und ein ausladender Po bestens kaschieren.

Der Glockenrock ist sowohl im Alltag als auch für den Businesslook geeignet. In Kombination mit einer schlichten weißen Bluse passt er zu fast jedem Anlass. Jedoch sollte man ihn am besten zu hohen Schuhen tragen, da er die Silhouette stauchen kann.

Zu was kombiniert man ein Bandana?

 Das Bandana ist ein beliebtes Fashionaccessoire. Dabei handelt es sich um ein quadratisches Tuch mit den Maßen 60 x 60 cm, das als Kopftuch getragen am Hinterkopf zusammengebunden wird. Der Begriff stammt aus dem Hindi und bedeutet so viel wie „binden“. Seine genaue Herkunft ist jedoch nicht ganz klar. Während der Pionierzeit diente das Bandana als Schutz vor Staub und Schweiß. In den 1970er Jahre war es hingegen ein Symbol der Gruppenzugehörigkeit, als Farbe und Styling Aufschluss darüber gaben, welcher Gang man angehörte. In den 1990er wurde es überwiegend mit der Hip Hop-Szene verbunden. Heute ist es jedem selbst überlassen, wie er das Accessoire trägt.

Gemäß seinem Ursprung kann man das Bandana selbstverständlich als Kopftuch tragen: So ist es beispielsweise das ideale Accessoire für den Sommer oder ein Musikfestival, weil es dem Outfit einen besonderen Twist gibt. Locker um einen Pferdeschwanz gebunden passt es auch zu einem Sommerkleidchen.

Viele Fashionistas tragen das Bandana auch gerne um ihr Handgelenk, am Oberschenkel, als Gürtel oder an ihrer Handtasche.

Wem stehen kräftige Farben?

 Im Allgemeinen unterscheidet man vier Farbtypen: Herbst, Winter, Frühling und Sommer. Als Kriterien für diese Einteilung gelten Augenfarbe, Haarfarbe und Unterton der Haut. Nicht jeder Farbtyp harmoniert mit jeder Farbe.

Obwohl die menschlichen Hautfarben in einem breiten Bereich unterschiedlich sind, sind sie beim Unterton auf zwei Haupt-Varianten begrenzt: Mit warmtonig sind gelblich oder rötlich unterlegte Hautfarben bezeichnet. Kalttonig sind dementsprechend bläulich unterlegte Hauttöne. Um herauszufinden, welchen Hautunterton man hat, stellt man sich jeweils mit einem silbernen und goldenen Tuch vor den Spiegel. Je nach dem mit welchem Tuch die Haut strahlt, hat man mehr kühle bzw. warme Farbanteile.

Kräftige Farben können Hauttypen aus beiden Familien tragen: Warmen Typen stehen jedoch Farben wie Gelb, Orange oder Kürbis besonders gut zu Gesicht, dem kühleren dagegen Pink, royales Blau oder kaltes Grün.

Wie kombiniert man Westen? 

Bei Westen viel Neues: Die trendigen Teile sind perfekt für die Übergangsjahreszeit. Ein weiterer Vorteil: Im Gegensatz zu Jacken und Mänteln verstecken sie das darunter getragene Outfit nicht! Die Auswahl ist dabei mit unterschiedlich langen Schnitten und Styles groß.

Sind die Westen extralang – diese Saison übrigens genauso angesagt wie allgemein überdimensionale Teile – passen sie beispielsweise zu schmalen, bis zu den Knöcheln reichenden Hosen, sehr gut jedoch auch zum schmalen Kleid. Ausgehfein wird die Weste dann zu Bluse, Lederhose und auffälliger Statement-Kette.

Die langen, über den Po reichenden Westen können schlanke Frauen besonders gut tragen. Diejenigen mit weiblichen Rundungen sollten lieber eine Weste wählen, die über der Hüfte endet – längere Modelle können auftragen. Zudem sollten dazu etwas engere Hosen oder auch Kleider getragen werden, gerne mit Gürtel.

Lässig sind Westen aus Jeans – sozusagen als ärmellose Version der Jeansjacken. Diesen Winter sind auch kuschelige Fellwesten im Trend, die offen getragen oder geschnürt werden können. Kein Zufall, dass diese Saison der lässige Boho-Style der Sixties und Seventies die Szene aufmischt! Eine braune Fellweste ist zum Beispiel hübsch zum beerenfarbenen Kleid und warmen Wollstrumpfhosen, eine schwarze Weste zu enger Lederhose und hohen Ankle Boots.

Außerdem im Trend sind dieses Jahr pelzige, kuschelige Materialien. Eine Weste in Plüsch oder Flausch hält also nicht nur warm, sondern ist auch noch total angesagt!

 

Wem steht welche Mantelform? 

In Herbst und Winter sind Mäntel wieder unverzichtbar. Die coolen Trendsetter bieten mit den unterschiedlichsten Schnitten und Farben für jeden Geschmack etwas! Doch nicht jedem Figurtyp schmeichelt jede Mantelform …

Trenchcoat
Der klassische Trenchcoat steht beinahe jeder Frau. Sehr schlanke, androgyne Damen können sich durch den Gürtel weibliche Formeln schummeln, gleichzeitig werden breite Hüften unter dem Mantel versteckt. Auch Damen mit „Birnenfigur“ – schmaler Oberkörper und breitere Hüften – heben mit dem Trenchcoat die Taille hervor und gleichen ihre Proportionen mit der ausgeprägten Schulterpartie des Mantels aus. Beim gegenteiligen Figurtyp – schlanke Beine und kräftiger Oberkörper – eignet sich dagegen ein Mantel in A-Linienform besser.

Dufflecoat
Auch die meist aus Wollstoff gefertigten Modelle mit den typischen Knebelverschlüssen und praktischer Kapuze sehen an beinahe jeder Fashionista wunderbar aus. Einzig kleinere Frauen mit „kastiger“ Figur sollten hier vorsichtig sein.

Tulpen- und Glockenmantel
Damen, deren Problemzone im Hüftbereich liegt, sollten von einem dort ausgestellten Tulpenform-Mantel lieber Abstand nehmen. Modelle in Glockenform sind jedoch ideal, da sie Hüften und Po kaschieren. Zierlichen und androgynen Typen stehen dagegen beide Mantelformen.

Parka
Der lässige Parka schmiegt sich wunderbar an jeden Figurtyp, denn durch die unterschiedlich eingearbeiteten Gummizüge an Saum und Taille kann Frau selbst entscheiden, ob er locker undlässig bleiben soll oder tailliert-feminin geschnürt wird. Kleinere Frauen wählen am besten ein etwas kürzer geschnittenes Modell.

Cape
Superwoman: Capes und Ponchos sind diese Saison weiterhin im Trend. Kein Problem für große, schlanke Ladys! Kleinere könnten darin jedoch etwas „verloren“ wirken. Praktisch: Unter dem bequemen Cape verschwinden kleine Pölsterchen! Bei ausgeprägteren weiblichen Rundungen ist ein leicht tailliertes Modell von Vorteil.

Welche Tasche passt zu welchem Anlass? 

Nachdem das richtige Outfit mühevoll zusammengestellt wurde, kommt schon die nächste Frage auf: Welche Handtasche passt zu Kleidung und Anlass am besten? Ein wichtiges Detail – schließlich kann eine Tasche den Look perfekt unterstreichen, ihm den letzten Schliff verpassen – oder das Gegenteil erreichen. fashionpress stellt verschiedene Modelle vor.

Shopper
Um für den Tag in der City vorbereitet zu sein, muss die Handtasche ausreichend Platz bieten: Nicht nur Portemonnaie, Schlüssel, das wichtige Kosmetiktäschchen, eine Flasche Wasser und ein Snack werden darin verstaut, sondern während der anstrengenden Schnäppchenjagd auch irgendwann das eigene Jäckchen und die ersten erstandenen Kleinigkeiten. Schließlich machen sich Plastiktüten nicht gerade gut zum Shopping-Outfit! Der richtige Begleiter ist deshalb eine besonders geräumige Tasche: der vom Namen her passende Shopper. Die Modelle gibt es – trotz ihrer Größe – in eleganten und stylishen Versionen. Noch praktischer und dafür lässiger sind Umhängetaschen, in denen sich beispielsweise auch Bücher und Laptop bequem transportieren lassen.

Henkeltasche und Bowlingbag
Wer weniger zu verstauen hat, wird meist von einer klassischen Henkeltasche oder einer etwas sportlicheren Bowlingbag begleitet. Diese wird aufgrund ihres kurzen Henkels meist in der Armbeuge oder auch in der Hand getragen und passt für einen kurzen Stadtbummel genauso wie im Business-Alltag.

Clutch
Zur eleganten Abendveranstaltung oder in der angesagten Bar bedarf es nur weniger Accessoires: Schlüssel, Geld, Lippenstift und Puderdose werden deshalb in einer schicken Clutch verstaut. Ohne störende Henkel kommt so das Outfit am besten zur Geltung – und die Clutch kann auch selbst zum clever eingesetzten Accessoire werden: In shiny Metallic-Farbe oder mit Perlen oder Glitzersteinen besetzt, peppt sie jedes noch so schlichte Kleid auf.

Rucksack
Seit den 90ern eigentlich ein Fashion-No-Go, jetzt wieder im Trend: kleine und mittelgroße Rucksäcke feiern derzeit ein Comeback! Praktischer und gesundheitsfreundlicher sind die Teile allemal – und inzwischen sogar richtig vorzeigbar. Kastenförmig und aus schwarzem Leder, cremefarben-elegant oder mit Metallic-Finish: die angesagten Rucksäcke findet man nun nicht mehr nur in der Sportabteilung, sondern bei den Top-Designern!

Welchem Figurtyp steht welche Hosenform? 

Enge Röhren, hochgeschnittene High-Waist-Modelle oder der lässige Chino- und Hüfthosen-Style: Heutzutage spielt bei Hosenformen nicht nur der aktuelle Trend eine Rolle, sondern vor allem die Passgenauigkeit und der Beweglichkeitsfaktor – und nicht zuletzt, dass die Form perfekt zum eigenen Figurtyp passt.

Viele Frauen versuchen – besonders an Bauch, Hüfte und Po – durch schmale und hochgeschnittene Hosen schlanker zu wirken, andere würden sich dagegen gerne etwas kurviger tricksen. Damit beim Hosenkauf zukünftig nichts mehr schiefgehen kann, sollten ein paar Dinge beachtet werden.

Ganz gleich, wie schön Pastelltöne und bunte Muster sind: Frauen mit weiblichen Rundungen sollten lieber ein etwas dunkleres Modell wählen, das optisch streckt. Bei aufgesetzten Taschen sollten sie solche wählen, die enger zusammenstehen, da sie den Po etwas kleiner wirken lassen. Leicht ausgestellte bis gerade Hosenbeine strecken zusätzlich, 7/8-Hosen verkürzen das Bein dagegen optisch, was bei kleineren und etwas kräftigeren Frauen unvorteilhaft wirkt.

Schlanken und zierlichen Frauen ohne deutlichen Bauchansatz stehen Röhrenjeans und High-Waist-Hosen mit hohem Bund, lässige Jogg-Jeans oder hochgeschnittene Chino-Hosen.

Besonders angesagt ist zurzeit dabei vor allem eine Hosenform: die weite, knöchellange Culotte. Zum Glück beschränkt sich dieser Trend nicht nur auf sehr große und sehr schlanke Frauen – wobei diesen als Einzigen auch ein weites Oberteil zur Culotte steht. Alle anderen sollten den das Modell dagegen mit eher engeren, taillenbetonenden Oberteilen tragen. Ist die Culotte jedoch besonders lang und die Beine dagegen eher kurz, sollten Schuhe mit möglichst hohem Absatz dazu getragen werden, um die Proportionen auszugleichen. Kräftige Frauen profitieren bei Absätzen von der streckenden Wirkung.

Welche Arten gibt es, Schals und Tücher zu tragen? 

Gerade in den „Übergangsjahreszeiten“ sind Schals und Tücher perfekt, um einem schlichten Outfit eine besondere Note zu geben. Und dabei gibt es viel mehr Möglichkeiten, als sie sich einfach nur um den Hals zu schlingen – man kann richtig kreativ werden!

Als Ausgangpunkt dient dabei ein Schal oder ein langes rechteckiges Tuch. Dieses wird oftmals einfach doppelt um den Hals gelegt, die Enden zieht man anschließend vorne durch die Schlinge. Oft wird die Schlaufe auch erst einmal gedreht, dann werden die Enden von oben hindurchgesteckt. Oder es wird nur ein Ende von oben durch die Schlaufe gezogen und mit dem anderen Ende für einen engen oder lockeren Knoten verbunden.

Weiterhin trendy sind auch praktische Loop-Schals, bei denen die Enden zusammengenäht sind. Natürlich kann auch ein Tuch ganz einfach zum Loop umfunktioniert werden, indem die Enden zusammengeknotet und unter dem Tuch versteckt werden. Zum „Twister“ wird der Schal dann, wenn er einmal um den Hals gelegt und anschließend jedes Ende abwechselnd darum gewickelt wird. Interessant wird der Style hier besonders durch ein Tuch mit Farbverlauf oder Fransen.

Zahlreiche weitere Möglichkeiten finden sich im Netz – auch mit praktischen Step-by-Step-Videos.

Ist der Mustermix nur etwas für die jüngere Generation? 

Streifen zu Karo, Blumen zu Streifen – wer sich für einen auffälligen Mustermix entscheidet, braucht durchaus etwas Mut. Denn bei dem Look kann man viel falsch machen – und riskieren, dass das Outfit am Ende zu bunt und verrückt ist, die Muster gemeinsam eher unruhig wirken und einfach „too much“ sind.

Unsichere finden glücklicherweise zahlreiche Inspirationen in Modezeitschriften oder im Internet. Meist sind die mustermixtragenden Models, Stars oder Influencer jedoch sehr jung und zeigen zudem viel Haut. Dabei beschränkt sich der Mustermix-Trend keineswegs nur auf Fashionistas unter 25: Auch ältere modebewusste Damen dürfen den Blumenrock zur Streifenbluse kombinieren oder über dem gepunkteten Shirt ein gestreiftes Tuch tragen. Hierbei sollten sie die allgemeinen Stylingregeln bei Mustern beachten – und bei besonders knalligen Farben oder wilden Mustern überlegen, ob ihnen dieser Look auch wirklich steht. Denn wo jüngere Fashionistas oftmals nichts dagegen haben, mit einem crazy Look für Aufsehen zu sorgen, könnte dieser bei Älteren etwas unpassend wirken. Ansonsten darf jedoch gerne ausprobiert und kombiniert werden – denn es gibt keine allgemein gültigen Moderegeln, die besagen, dass ab einem gewissen Alter nur unauffällige Farben und eintönige Looks getragen werden müssen!

Wie kombiniert man Wide-Leg-Pants? 

Skinny Pants? Nein danke! Trendsetter schlüpfen weiterhin lieber in extraweite bequeme Hosen, die sich entgegen aller Erwartungen in der Modeszene etabliert haben. Als kürzer geschnittene Culottes-Modelle bringen sie zudem französisches Flair in die Fashion.

Besonders gern werden die weiten, hauptsächlich einfarbigen Pants dabei mit eher engeren Oberteilen kombiniert, damit der Look nicht allzu schlabberig wird; oft wird durch einen hohen, engen Hosenbund auch die Taille betont, was zusätzlich schmeichelt. (Mode)mutige Frauen tragen dazu sogar sehr kurze Tops, wodurch sie über dem Hosenbund etwas Haut blitzen lassen – ohne gleich bauchfrei zu sein.

Im Büro eignen sich zu den Pants dann z.B. ein Rollkragenpulli oder ein schickes Top – außerhalb des Office kombiniert mit einem geraden Mantel. In der Freizeit können dann z.B. lässige Sneakers zu den Wide-Leg-Pants getragen werden. Hohe, feminine Schuhe sehen dagegen besonders elegant aus – gerade bei Culottes. Schöner Nebeneffekt: Die Kombination aus knöchellanger Hose mit hohem Bund und High Heels streckt die Beine optisch.

Was trägt man zu Leggings? 

In den 80ern erlebten Leggings ihre bisherige Hochphase: Nicht nur beim Sport wurden die engen „Gymnastikhosen“ getragen, sondern auch in der Freizeit – und dabei machte man auch vor glänzenden Modellen in leuchtenden Farben und Mustern keinen Halt. Seit einigen Jahren feiern Leggings ein echtes Revival, halten sich inzwischen jedoch farblich zurück und sind nun hauptsächlich in Schwarz zu finden.

Bedacht werden muss aufgrund des enganliegenden und körperbetonenden Materials, dass Leggings nicht jeder Figur schmeicheln. Zudem sollten die Leggings bis zu den Knöcheln reichen – und nicht etwa als Hosenersatz verstanden werden: Der Po sollte immer bedeckt sein, beispielsweise durch eine lange Bluse, einen Blazer oder ein Kleid. So werden auch eventuelle breite Hüften kaschiert.

Dazu sollten geschlossene Schuhe getragen werden: Slip-ons, Pumps, Stiefel, Sneakers oder Ballerinas. Sportlich und lässig wird das Outfit dann beispielsweise mit Slip-ons, weitem T-Shirt und Mantel, bürotauglich mit Pumps und weiter langer Bluse – da können die Leggins durchaus auch aus Leder sein. Ein ausgehfeines Outfit kreiert man aus hohen Schuhen, zum Beispiel sexy Boots und einem weiten hübschen Top oder Kleidchen.

Was trägt man zu einer Hochzeit­? 

Mit dem Frühling beginnt auch alljährlich wieder die Hochzeitssaison. Doch eigentlich hat die Liebe das ganze Jahr über Saison, oder nicht? Neben der Suche nach dem passenden Geschenk beschäftigt besonders weibliche Hochzeitsgäste dabei die Frage nach der richtigen Garderobe.

Steht ein Dresscode in der Hochzeitseinladung, muss sich natürlich an diesen gehalten werden. „White Tie“ bedeutet beispielsweise ein elegantes langes Kleid für Damen, Frack (ab abends) für Herren. Bei „Black Tie“ erscheint sie in einem Cocktailkleid, er im Smoking.

Wird kein Dresscode genannt, kommt es darauf an, in welchem Rahmen die Hochzeit stattfindet. Traditionell-zünftig auf dem Land, locker am Strand oder festlich im Schloss? Generell sind für Damen ein Cocktailkleid, ein hübsches Kostüm oder auch ein stilvoller Hosenanzug eine gute Wahl. Herren machen dagegen im eleganten Anzug eine gute Figur, wobei sie hierfür anstatt Schwarz auch gerne hellere Töne und ein pastellfarbenes Hemd wählen dürfen.

Oberstes Gebot für ein angemessenes Hochzeitsoutfit ist dabei, dem Brautpaar nicht die Show stehlen zu wollen – allein deshalb sind Weiß und Cremetöne für weibliche Gäste ein No-Go. Ebenfalls sollte auf die „Trauerfarbe“ Schwarz und andere dunkle Töne verzichtet werden, wobei sich an diese Regel nicht mehr so streng gehalten wird wie einst. Ansonsten sollten weder Kleid noch Frisur zu auffällig und pompös sein, das Make-up eher zurückhaltend, die Schnitte nicht zu sexy. Herren sollten ebenfalls auf Rüschen, wilde Musterungen oder sonstige Extravaganz verzichten.

Wie passen kräftige Farben in den Arbeitsalltag?

Der Arbeitsalltag ist oftmals eintönig genug – und ebenso ist es meist auch die Garderobe. Anstatt einmal ungewohnte, kräftige Farben fürs Büro-Outfit auszuwählen, werden es letztendlich doch wieder Schwarz, Grau, Weiß oder Dunkelblau. Dabei lohnt es sich durchaus, auch einmal zu ausgefallenen Farben zu greifen!

Am einfachsten geschieht dies natürlich mit knalligen Accessoires: Schmuck, eine Tasche oder ein schal oder Tuch können das Basic-Outfit schnell aufpeppen. Aber auch einzelne Kleidungsstücke bringen Farbe ins Büro – allen voran ein stilvolles Top oder eine hübsche Bluse. Wichtig dabei ist jedoch, nicht „über die Stränge zu schlagen“: Der Rest der Garderobe sollte sich eher zurückhalten – und die Farben sollten selbstverständlich miteinander harmonieren und zum eigenen Typ tragen.

Wer dies absolut trendsicher ausprobieren möchte, kann sich vom gerade erschienenen neuen Pantone Fashion Color Report inspirieren lassen: Für Grau-Violett werden beispielsweise kräftiges Rot oder leuchtendes Grün vorgeschlagen, maritimes Dunkelblau kann mit sonnigem Gelb oder roséfarbigem Pfirsich getragen werden.

Achtgeben sollten Damen mit besonders weiblichen Rundungen. Wurde ihnen einst geraten, sich mit knalligen Farben und auffälligem Muster in Szene zu setzen, wissen Styling-Experten heute: Zu viele Prints und Farbe sorgen für zusätzliche Fülle – und dunkle Farben verschlanken optisch ohnehin. Selbstverständlich kann auch ein leuchtender Ton eingesetzt werden – dann ist es jedoch besonders wichtig, dass die Stoffe richtig sitzen und keinen unvorteilhaften Schlabberlook ergeben.

Wie setzt man Cape Blazer in Szene? 

Ein Cape Blazer ist – wie der Name schon verrät – eine Mischung aus elegantem Blazer und weitem Cape. Für viele Fashionistas ist er diesen Winter ein absolutes It-Piece, da er sich durch den angesagten Oversize-Look spielend leicht kombinieren lässt.

Allgemein gilt: Oben weit, unten lieber schmal – damit das Outfit nicht zu unförmig wirkt. Ein eleganter Cape Blazer, beispielsweise in Dunkelblau, wird zur gleichfarbigen langen oder Culotte-Hose, High Heels und sexy Top – bei besonders modemutigen in der angesagten bauchfreien Version – ausgehfein, sportlich dagegen aus Baumwolle oder Jersey zu lässig geschnittenem Shirt, Jeans und Sneakers. Und auch einen ärmellosen Cape Blazer kann man bei kälteren Temperaturen in Szene setzen: in Schwarz zur gleichfarbigen Lederhose, weißem Dreiviertelarm-Shirt und mit cooler IT-Bag entsteht beispielsweise ein stylishes Winteroutfit mit interessantem Color-Blocking-Kontrast.

Wie kombiniert man Spaghetti-Tops?

Viele altbekannte Kleidungsstücke der 90er Jahre feierten in der vergangenen Zeit ihr modisches Comeback, so etwa der einstige Trendsetter Spaghetti-Träger. Den Ruf von knallbunten und engen Baumwollshirts haben die dünnen Trägerlein zwar weg, diese Saison erscheinen die schicken Oberteile jedoch meist weit, fließend und mit hauchdünnen Trägern zurück auf der Bildfläche.

In Kombination mit sexy High-Waist-Shorts und Plateau-Schuhen lassen sich die Styles perfekt in Szene setzen. Maxi-Kleider und Co. können sich ebenfalls an den filigranen Trägern erfreuen. Nach dem Motto „weniger ist mehr“ können sie mit einer feinen Kette oder einer Shopping-Bag wunderbar kombiniert werden.

Vermeiden sollte man jedoch klassische BHs, denn die breiten Träger sind für diesen zarten Look eher nicht geeignet. Passender sind halterlose Nude-BHs.

Wie finde ich den passenden Neckholder?

Passend zum Sommer und den heißen Temperaturen kommt das altbekannte und beliebte Neckholder-Top zurück und versprüht mit seinem Charme Lust auf Sonne, Strand und Meer, denn gerade der einzigartige Schnitt, der die Schultern frei legt, ist nicht nur praktisch und bequem, sondern lässt auch an der richtigen Stelle sommerliche Bräune zu. Wem es etwas zu kühl werden sollte, kann das Top individuell mit einem leichten Strickjäckchen in allen möglichen Formen und bunten Varianten super kombinieren.

Tragen kann das Neckholder-Top jeder, man sollte lediglich darauf achten, dass es um die Brust herum nicht zu eng sitzt. Frauen mit viel Oberweite greifen am besten auf ein Top mit etwas breiten Trägern zurück, welches im Nacken durch einen Knopf oder Druckknopf geschlossen werden kann. Frauen mit kleiner Oberweite wählen die V-Ausschnitt-Variante, die ein schönes Dekolletée zaubert. Finger weg von Bandeau-Tops, die ohne Auffälligkeiten den Busen einfach nur platt drücken.

Wie bestimme ich meinen Gürtelumfang?

Als modisches Highlight und in vielen Variationen, egal ob schmal oder breit mit Nieten oder gar blank: Der Gürtel sollte an einer Hose mit Gürtelschlaufen nie fehlen. Aber wie findet man den perfekten Gürtel? Ganz einfach: Ein Maßband zur Hand nehmen und den Hosenbund im Schlaufenbereich einmal messen. Das Ergebnis wird entweder auf die halbe oder ganze Größe auf- oder abgerundet. Bei einem Bundumfang von 93 cm wählt man zum Beispiel entweder die Größe 90 oder 95 – beides würde passen. Jetzt kommt es nur darauf an, wieviel Spielraum und Tragekomfort der Gürtel bieten soll. Denn nicht jeder bevorzugt die enge Version!

Da sich auch die perfekte Messung nicht zu 100 % von der Bundweite in INCH umrechnen lassen, gibt es im Download eine kleine Tabelle für den schnellen Durchblick.

Welche Schalarten gibt es und wie trägt man sie? 

Im Winter sollte auf ein Accessoires nicht verzichtet werden: den Schal. Egal ob bei Mann oder Frau – die trendigen Teile sieht man überall, denn  kuschelig warm möchte es jeder haben. Bei der Farb- und Materialauswahl gibt es klare Unterschiede: Für die sommerliche Jahreszeit darf es ein locker um den Hals geschwungenes leichtes Seidentuch sein. Ab August kann man einen leichten Strick- oder dünnen Baumwoll(CO)-Jersey Schal wählen, den man dann schon bald gegen die dickere Wollversion austauschen kann. Bei der Auswahl sollte man die drei wichtigsten Schals im Auge behalten: den Schlauchschal (Loop-Schal), Kapuzenschal und den einfachen langen Schal.

Beim Schlauchschal sind die Enden zusammengenäht. Das macht diesen Schal so besonders, denn man wickelt ihn je nach Länge zwei- bis dreimal um den Hals und erzeugt so einen angenehmen Rollkrageneffekt. Der Kapuzenschal ist ähnlich wie der Schlauchschal. Auch hier sind beide Enden zusammengenäht, nur ist dieser um einiges kürzer, so dass man ihn einfach nur über den Kopf ziehen muss. Hier sollte man aber dennoch ein dünnes Halstuch darunter ziehen, sonst könnte es etwas kalt werden. Die einfachen Schals können je nach Belieben um den Hals geschwungen und in Form gezupft werden.

Wie trägt man Capes? 

Wer auf Dramtik steht, der macht mit Capes alles richtig, denn egal ob Vintage, lässig oder in Jeans mit der fantastischen Vielseitigkeit bieten Capes im Herbst der Trägerin ein wohlig warmes Gefühl und veredeln gleichzeitig ein schlichtes Styling. Getreu dem Motto: oben weit – kombiniert man am besten dazu eine enge Röhre und Boots das verleiht dem Look das gewisse „know how“. Sneaker Liebhaber sollten eher die Finger von Capes lassen, denn diese passen leider nicht zum extravaganten Charakter. Das Cape – ein Allrounder und reizende Variante zum klassischen Mantel. Tragen kann es jede Frau, egal ob klein oder groß, die Länge ist entscheidend. Kleine Damen sollten sich eher für eine kurze Variante entscheiden und für die etwas größeren Ladys wäre eine längere Variante passend.

Quelle: fashionpress.de

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