Warnung vor dem Plugin Amazon Accossiates Link Builder

kirstyfields / Pixabay

Das hauseigene WordPress von Amazon ist nicht so ganz ausgereift und führt dazu, dass die Nutzer den API-Zugang verlieren!

Wir hatten in unserem Magazin dieses Plugin eine lange Zeit lang installiert und es lief eigentlich recht gut und war vor allem praktisch für viele Autoren. Diese können nämlich dank dieses Plugins sich schnell selbst für ihre Artikel die passenden Artikel von Amazon raussuchen und einfügen. Auch die Optik der Anzeigen ist ansprechend und schlicht.

Seit ca. 3 Monaten allerdings war ich als Seitenbetreiberin, die mit ihrem Amazon-Account die Seite angemeldet hatte, für den API-Zugang gesperrt. Warum, erfuhr ich zunächst mal nicht. Der große Nachteil dabei war allerdings nicht nur, dass man in neuen Artikeln nicht mehr so praktisch und schnell Amazon-Produkte einfügen konnte, sondern dass auch die Amazon-Produkte in den älteren Artikeln nicht mehr erschienen!

Ich versuchte herauszufinden, was das Problem war. Fand nichts und schrieb mehrmals den Support von Amazon an. Diese schoben das Problem auf fehlende Bestellungen über die PA-API im Account in einem Monat und versicherten mir, der Zugang würde wieder freigeschaltet, sobald ich monatlich wieder eine Bestellung hätte. (Tatsächlich hatte ich in einem Monat 6 Stornierungen und war somit im Amazon-Account im Minus.) Daher dachte ich, mal abwarten und neue Bestellungen generieren. Aber wie, wenn die alten Artikel keine Amazon-Produkte mehr anzeigen?

Wir schrieben hier neue Artikel und fügten die Amazon-Produkte über den Link Stripe und händisch ein. Was nicht nur mühsam und nervig ist, sondern auch nicht so gut aussieht. Ebenso kann das nur die Person machen, auf die der Amazon-Account läuft.

Nachdem es einige Bestellungen im Monat gab, waren wir aber immer noch nicht wieder freigeschaltet! Ich schrieb wiederum den Support an und bekam die übliche standardisierte Antwort:

Die Effizienz-Richtlinien der Product Advertising API (PA API) sollen die effiziente Nutzung der API fördern. Wenn Deine Anwendung versucht, Anfragen zu übermitteln, die das maximale Anfragenlimit für Dein Konto überschreiten, erhältst Du möglicherweise Fehlermeldungen von der PA API.

Du kannst sicherstellen, dass Deine Verkäufe Deinen PA API-Anfragen zugeordnet werden, indem Du Folgendes überprüfst:

– Du verwendest nur die Links, die von der PA API bereitgestellt werden wenn du zu Amazon verlinkst.
– Du übermittelst Deine Partner- oder Tracking-ID in allen Deinen Anfragen an die PA API.
– Du benutzt Dein primäres Benutzerkonto, um Anfragen an die Product Advertising API zu richten.
– Du verwendest dieselben Login-Daten (z.B. E-Mail Adresse) für Dein Partnerkonto und Dein PA API-Konto.

Um die PA API-Aufrufe effizienter zu gestalten, empfehlen wir Dir, die von der PA API zurückgegebenen Daten gemäß der PA API-Lizenzvereinbarung zwischenzuspeichern. Weitere Informationen findest Du im Abschnitt „Voraussetzungen für die Nutzung der PA API“ der PA API-Lizenzvereinbarung unter:

https://partnernet.amazon.de/help/operating/policies#Associates%20Program%20IP%2…

Die erwähnten Effizienz-Richtlinien findest Du unter folgendem Link:

https://docs.aws.amazon.com/AWSECommerceService/latest/DG/TroubleshootingApplica… (auf Englisch)

Ich hoffe ich konnte Dir helfen. Vielen Dank für Deine Teilnahme am Amazon EU-Partnerprogramm.

Unser Ziel: das kundenfreundlichste Unternehmen der Welt zu sein. Ihr Feedback hilft uns dabei.
Freundliche Grüße
xxxxxxxx
Amazon.de

All diese Punkte hatte ich aber bereits 2 Monate vorher schon überprüft und ergaben für unser Problem keinen Sinn. Der Support war auch nicht in der Lage auf meine direkten Fragen und Hinweise einzugehen. Sodass mir wieder nichts anderes übrig blieb, als herumzurätseln. Schließlich stieß ich im Amazon-Forum auf den Hinweis eines Users, der schrieb, das Amazon Plugin suche sich selbst zu tode und wäre schuld daran, dass zu viele Anfragen generiert würden und das System überlastet.

Also beschloss ich kurzerhand dieses Plugin wieder zu löschen. Damit wurden allerdings auch alle Amazon-Produkte in den bestehenden Artikeln gelöscht und müssen neu eingefügt werden. Ein Versuch war es wert. Vor allem deshalb, weil ich befürchten musste, direkt wieder gesperrt zu werden, wenn es in einem Monat mal zu viele Stornierungen gäbe.

Der Versuch hat sich gelohnt: Bereits am nächsten Tag, hatte ich wieder Zugang und konnte meine Access Key Daten wieder regulär im Account abrufen!
Nun haben wir hier zurzeit das Plugin „Content Egg“ installiert, bei dem die Produkte auch dann in den Artikeln bestehen bleiben, wenn man wieder den API-Zugang verlieren sollte.

Mir bleibt also nichts anderes übrig, als andere vor dem hauseigenen Amazon-Plugin: Amazon Associate Link Builder zu warnen! Vor allem werden bei diesem Plugin, die Einkäufe nicht der PA-API zugeschrieben, sondern separat gezählt, was wiederum zu einem Rauswurf führen könnte, denn Amazon möchte pro Monat mindestens 1 Sale über die PA-API sehen!

 

 

1 Kommentar

  1. Hallo!

    Ja, die beschriebenen Probleme kommen mir nur zu bekannt vor. Als die API bei mir nicht mehr funktionierte und das wie du gesagt hast gleich bei allen Beiträgen nicht mehr, habe ich beschlossen Amazon mehr oder weniger rauszuschmeißen. Der Umsatz hat sich bei mir immer in Grenzen gehalten und den Ärger wollte ich mir nicht antun.

    Liebe Grüße
    Sabrina

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