Musik in meinen Ohren? Nicht nur: Über den positiven Einfluss von Musik

Der positive Einfluss von Musik auf Körper, Geist und Seele

Jan Jandeart ist Künstler. Er malt Musik und beschäftigt sich mit der Wirkung der Musik auf unser menschliches Sein. Rhythmus und Melodien, leise, laute, fröhliche und gediegene Musik, all das nehmen wir unterschiedlich wahr und diese Klänge beeinflussen sogar unsere Stimmung – manchmal bewusst, manchmal unbewusst.

Klänge sind überall präsent

Das gesamte Leben ist mit Klängen erfüllt, ganz egal, wo wir uns befinden. Schon bereits zu Urzeiten haben sich Menschen mit musikalischen Klängen und Melodien beschäftigt. Heutzutage beschäftigt die Musik und deren Wirkung auf den Menschen immer mehr auch die Wissenschaft (vgl. Horst-Peter Hesse, Musik und Emotion: wissenschaftliche Grundlagen des Musik-erlebens, 2003) und ist ein Objekt der Forschung geworden. Musik kann nicht nur unseren Bewegungsdrang vorantreiben, sondern sich auch beruhigend auf unseren Organismus auswirken, was sich in einer entspannten Körperhaltung, ruhigen Atmung und einem entspannten Wohlgefühl bemerkbar macht. Nicht umsonst wird Musik bei Entspannungsübungen eingesetzt. Dennoch kann Musik auch Erinnerungen wecken, Assoziationen fördern oder Einsamkeit und sogar depressive Verstimmungen lindern – vorausgesetzt natürlich, die Musik, der Song oder die Klänge und Melodien werden wohltuend gehört, gespürt und erlebt.

 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

 

Ein Beitrag geteilt von Jan Jandeart (@jan_jandeart)

Was Musik bewirken kann

Sagt Ihnen der Mozart-Effekt etwas? Der Begriff führt auf eine Studie über die Wirkung von Musik in Bezug auf unsere Leistungsfähigkeit zurück. Demnach soll, nach dem Hören von Wolfgang Amadeus Mozarts Klavierstück, eine vorübergehende visuelle-räumliche Leistungssteigerung hervorgerufen werden können. Diese Erkenntnis im Allgemeinen blieb bis in die heutige Zeit bestehen, so wie auch der Begriff Mozart-Effekt. Dennoch wird mittlerweile davon ausgegangen, dass nicht direkt ein Stück von Mozart schlauer macht, sondern sich generell das Hören von Musik auf vielfältiger Weise positiv auf unser Handeln auswirken kann. Musik kann beispielsweise die Konzentration und das Wohlbefinden verbessern und uns motivieren oder traurig stimmen. Selbstverständlich kommt es auch auf den Musikgeschmack an und inwiefern man sich mit der Musik beschäftigt oder sie nur im Hintergrund zu hören ist.




Die Vielfalt der Musik

Die Art der ausgewählten Melodien ist unerlässlich, um sagen zu können, wie Musik genau auf den Körper, Geist und die Seele wirkt. Es kommt auch darauf an, ob in dem Stück gesungen wird oder ob rein instrumental ist. Ein gesungener Song kann durchaus auch ablenken und die Konzentration eher mindern, wohingegen Orchestermusik die Intuition fördert. Musik kann die kreativen Eigenschaften hervorbringen, die Ideenvielfalt verbessern und zu neuen Wegen führen. Vorab ist es wichtig, sich auf die Klänge und den Rhythmus einzulassen. Ferner trägt auch eine angenehme Raumatmosphäre sowie auch unsere Stimmung, in der wir uns aktuell befinden, dazu bei. Wer auf sich selbst achtet und sich etwas Gutes tun möchte, kann Musik für sich selbst nutzen und daraus wertvolle Energie für den Alltag schöpfen. Musik ist seit eh und je im Leben fest verankert, wovon wir täglich profitieren.

Fazit

Was Wissenschaftler schon längst herausgefunden haben, ist, dass Musik unser Sein und Handeln beeinflussen kann. Das ist es auch, was Künstler Jan Jandeart bei seiner Malerei bemerkt und die Wirkung darin einfließen lässt. Schließlich ist das Musikmalen zu seiner Leidenschaft geworden. Wer Musik einmal bewusst etwas Aufmerksamkeit schenkt, wird diese Aspekte schnell bemerken. Sei es, um sich zu entspannen, zu meditieren, die Stimmung aufzuhellen oder um die Kreativität beispielsweise beim Malen voranzubringen.

Kurzinfos zum Autor Jan Jandeart:

Jan Jandeart ist ein abstrakter Maler. Der gebürtige Tscheche wanderte als junger Erwachsener in die Schweiz aus. Er kam erst spät zur Malerei, sein erstes Bild entstand 2015. Seitdem malt er, am liebsten mit Öl, Acryl oder Epoxidharz, und verbringt viel Zeit in seinem Atelier in der Nähe von Luzern. Seine großen Vorbilder sind Salvadore Dali, Jackson Pollock und Anselm Kiefer.

Jan Jandearts abstrakte Gemälde sind von Musik inspiriert, und jedes Werk trägt den Titel eines Musikstücks. Er malt die Musik, lässt das Stück auf sich wirken und bringt seine Emotionen auf die Leinwand. In seinen Ausstellungen kann der Besucher deshalb nicht nur die Bilder betrachten, sondern auch das dazugehörige Musikstück hören.

Seine Werke wurden bereits in Basel, Zürich, Zollikon, Freiburg und Wien ausgestellt. Weitere Ausstellungen in Deutschland und der Schweiz sind in Planung. Mehrere seiner Werke befinden sich aktuell im Besitz privater Sammler in der Schweiz, in Deutschland, in Frankreich und in Tschechien.

 

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*


*