Überbackene Pfannkuchen

 

Pfannkuchen in vielfältigen Variationen lieben die Deutschen und die Schweizer wohl gleichermaßen. Doch die Österreicher sind noch erfinderischer. Bei ihnen bekommt der Pfannkuchen leckere Quark-Fülle und wird noch mal im Ofen gebacken: Ein weltbekanntes Gericht ist der Topfen-Palatschinken. Doch haben Sie mal daran gedacht, auch sonst Pfannkuchen zu füllen? Hier kommen ein paar Anregungen. 

Eines der österreichischen Nationalgerichte, der “Topfen-Palatschinken” wird aus dünn gebackenen Pfannkuchen erstellt. Diese füllt man mit einer Mischung aus Quark, Eiern, Zucker und Rum-Rosinen. Zum Schluß kann man den süßen Auflauf noch mit einer Sahnesauce übergießen. Das süße Gericht ist immer ein Genuss und entwickelt im Ofen einfach ein besonderes Aroma. Wollen Sie es nachkochen, so empfehlen wir das Rezept der österreichischen Starköchin Sarah Wiener: Topfen-Palatschinken. 

Wer dieses wirklich einfach nachzukochende Gericht einmal ausprobiert hat, wird sich fragen, warum er Pfannkuchen nicht öfter einfach füllt und noch mal in den Backofen schiebt. Überbackene Pfannkuchen haben gegenüber den herkömmlichen Pfannkuchengerichten nämlich den Vorteil, dass niemand weiter am Herd stehen muss und die Pfannkuchen backen, während der Rest der Familie oder Gäste bereits die ersten verzehrt, sondern dass alle gleichzeitig essen können. Doch nicht nur das: In der überbackenen Variante kann man den Pfannkuchen noch mehr Geschmack, Raffinesse und Pfiff verleihen!

Der Teig für überbackene Pfannkuchen: 

Sie nehmen am besten das oben verlinkte Rezept von Sarah Wiener. Daraus ergeben sich ca. 7 dünne Pfannkuchen. Es ist äußerst wichtig, dass man die Pfannkuchen nur dünn ausbackt, sonst gehen sie beim Einrollen und Füllen kaputt. Wenn man eine Hauptmahlzeit erstellen will, so reichen diese Pfannkuchen für etwa 3-4 Personen, je nachdem wie üppig die Fülle und der Auflauf wird.

 

Verschiedene Füllungen für überbackene Pfannkuchen kreieren:

Pfannkuchen lassen sich mit allem füllen, was Ihnen schmeckt! Natürlich nicht mit kalten Zutaten wie bei den Crêpes. Und auch wenn ihnen das Gericht ähnlich vorkommt: Pfannkuchen sind keine Crêpes und beides im Grunde nicht vergleichbar! Herzhaft überbackene Pfannkuchen können Sie mit Gemüse, Fisch oder Fleisch füllen. In der Kombination ist Ihrer Phantasie keine Grenze gesetzt! Hier ein paar Vorschläge:

Füllungsvariationen:

  • Spinat und Ziegenkäse
  • Zwiebelgemüse mit Paprika, scharf
  • Exotische Kombinationen mit Ananas, Kokos, Bananen und Curry
  • Tomatensauce plus Champignons, Oliven, Artischocken
  • Spargel
  • Hackfleischsauce
  • Geschnetzeltem aus Pute, Huhn oder Rind
  • Broccoli und Schinken
  • Verschiedene Pilzsorten mit Kräutersauce
  • Lachs und Gemüse
  • Thunfisch, Gemüse und Tomatensauce
  • usw.

Erstellen Sie für die Fülle eine eher feste Masse und geben Sie am Ende noch etwas Sauce über den Auflauf. Ein bisschen saftig sollte er werden, aber nicht zu flüssig! Daher nimmt man gerne Sahnesaucen, eine Bearnaise oder eine Hollandaise. Der Clou beim Überbacken ist natürlich der Käse. Geriebenen Käse können Sie bereits in die Fülle geben. Am Ende sollten aber alle eingerollten Pfannkuchen noch eine schöne Käsekruste bekommen. Dafür nehmen Sie einen aromatischen Käse Ihrer Wahl. In das Innere kann auch schon mal Schimmelkäse wie Gorgonzola oder Bavaria Blue. Für die Kruste eignet sich gut geriebener Käse, auch einfacher Gouda.

Bei diesem Gericht können Sie ruhig experimentierfreudig sein, es ergeben sich immer wieder neue Variationen und Sie können auch aus Resten aus der Speisekammer ein tolles Gericht zaubern! Bon Appétit!

J. Florence Pompe 

 

 

 

J. Florence Pompe ist freiberufliche Texterin seit 2010. Nach dem Studium der Germanistik und Pädagogik arbeitete sie einige Jahre in einem kleinen Lehrmittelverlag.
Als Texterin führt sie mehrere eigene WordPress-Blogs und arbeitet für Kunden redaktionell.
Am liebsten schreibt sie über Mode, Schmuck, Interieur, Design und Kunst. Alles, was mit Farben und Formen zu tun hat, fasziniert sie. Zum Thema Mode hat sie eine besondere Affinität, da sie in ihrer Jugend viel genäht hat und sich mit Stoffen und Schnitten gut auskennt.

>

Ersten Kommentar schreiben

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*


*