Pflegestelle für Katzen anbieten

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Eine Pflegestelle arbeitet eng mit Tierschutzvereinen und Tierheimen zusammen. Die private Unterbringung bietet Katzen ein Zuhause auf Zeit. Bis zur endgültigen Vermittlung lernen die Samtpfoten das Alltagsleben in menschlicher Gesellschaft kennen. Das entlastet die Tierheime und bietet den Katzen eine echte Chance auf ein glückliches Katzenleben. Für Tierfreunde mit Platz, Zeit und einem großen Herzen eine ideale Möglichkeit, aktive Tierschutzarbeit zu leisten. Hier erfahren Sie alles Wissenswerte rund Pflegestellen für Katzen. 

Voraussetzungen, um Pflegestelle für Katzen zu werden

Erfahrung im Umgang mit Katzen sollte vorhanden sein. Je mehr Wissen Sie mitbringen, desto besser. Abgesehen vom Know-how sind vor allem Raum, Zeit, Geduld und ein großes Herz gefragt. Die Stubentiger sollten sich in ihrem Zuhause auf Zeit wohl und geborgen fühlen. Pflegestelle für Katzen zu werden, bedeutet ein hohes Maß an Verantwortung. Bei Ihnen in der Pflegestelle kann sich das Tier entspannen. Es hat mehr Bewegungsfreiheit und weniger Stress als in einem Tierheim, wo es mit einer größeren Anzahl von Artgenossen auf knappen Raum untergebracht werden muss.

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1. Katzengerechte Zimmer

Wenigstens ein eigenes Zimmer sollte zur Unterbringung der Pflegekatzen vorhanden sein. Falls eine der Katzen krank wird, kann man sie bis zur Genesung von anderen Hausbewohnern trennen. Ein separater Raum ist auch sinnvoll, wenn Sie eigene Haustiere haben. Das gibt den Pflegekatzen die Möglichkeit, ein eigenes Revier zu belegen. Schrittweise kann dann das Kennenlernen der sonstigen Mitbewohner erfolgen. Aber dieser erste eigene Raum wird ihr Revier bleiben.

Wichtig ist, dass sich die Vierbeiner in der Wohnung frei bewegen können. Bringen Sie wertvolle Möbel wie Ledersofas und materielle Dinge, an denen Ihr Herz hängt, besser woanders unter. Beschädigungen bleiben erfahrungsgemäß nicht aus. Die Räume sollten möglichst gut zu reinigen sein. Glatte Böden (Fliesen, Laminat, Parkett, Vinyl) sind sinnvoller als mit Teppich ausgelegte Zimmer. Katzen würgen ab und an Haarballen hoch, bei Futterunverträglichkeit auch mal einen Teil der Mahlzeit. Beim Toilettengang kann jederzeit ein Malheur passieren. Kitten stoßen beim Toben an und an auch Futter- und Wassernäpfe um. All das ist von einem glatten Boden schnell wieder entfernt.

Kratzbaum in Pflegestelle: katzengerechte Zimmer
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Das Katzenzimmer und die übrige Wohnung sollten katzengerecht eingerichtet werden. Gemütlichkeit ist ein wichtiges Kriterium. Kuschlige Schlafplätze sowie einladende Verstecke und Höhlen vermitteln Geborgenheit. Katzen lieben es, hoch zu liegen. Die Gelegenheit dazu schaffen Sie mit einem stabilen, möglichst großen Kratzbaum. Um günstige Schlafplätze zu gestalten, lassen sich einfache Holzregale aus dem Baumarkt nutzen. Sicher aufgestellt, bieten sie Unterbringungsmöglichkeiten für Bettchen auf mehreren Etagen. Für Stabilität sorgt eine Befestigung mit Winkeln an der Wand. Reichlich Kratzmöglichkeiten und Spielangebote dürfen nicht fehlen. Es gibt neben Sisal-Kratzbäumen Kratzbretter, Kratzliegen und sogar Kartonmöbel für Katzen. Das Kratzen und Wetzen dient der Krallenpflege.

2. Viel Zeit

Dieser Punkt ist nicht zu unterschätzen: Sie sollten Zeit haben, um sich um Ihre Pflegekatzen zu kümmern. Das Eintreffen der Vierbeiner sollte auf ein (langes) Wochenende oder in den Urlaub verlegt werden. Dann sind Sie entspannter und können sich auf Ihre neuen flauschigen Mitbewohner auf Zeit einstellen. Im Alltag ist der zeitliche Aufwand ebenfalls beträchtlich. Die Futter- und Wassernäpfe müssen regelmäßig gesäubert und wieder frisch gefüllt werden. Katzentoiletten, Katzenschlafplätze und Kratzmöbel sind zu reinigen. Täglich mehrfaches Durchfegen und Wischen ist ebenfalls ein Muss. Mit Putzen allein ist es nicht getan: Vor allem der menschliche Kontakt darf nicht zu kurz kommen. Die Katzen sollten ihre menschlichen Bezugspersonen so viel wie möglich sehen. Spiel- und Schmuseeinheiten sind die Highlights in ihrem Tagesablauf. Bei langhaarigen Katzen ist die Fellpflege ein wichtiger Punkt. Aber auch Kurzhaarkatzen schätzen es, behutsam gebürstet zu werden. Vorteil: Es fliegen weniger Haare umher.

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3. Geduld und ein großes Herz

Pflegekatzen brauchen sensible Zuwendung. Manche Tiere sind nach ihrer Ankunft bei Ihnen vielleicht gestresst und beäugen Sie misstrauisch aus der Ferne. Das kann soweit gehen, dass sie anfangs nicht einmal das Futter annehmen. Ihr Vertrauen muss ganz langsam und mit viel Liebe erobert werden. Erst einmal brauchen sie Ruhe und einen stabilen Tagesablauf.

Andere Katzen suchen sofort Kontakt. Manche vermissen vor allem Kuscheleinheiten. Jungkatzen lechzen nach jeder Art von Aktivität, um ihre Jagdfähigkeiten zu trainieren. Abgesehen davon reduziert Spielen Stress. Je nach Tier kann es eine gute Idee sein, mit einer Spielangel für Bewegung und Spaß zu sorgen, mit einem Laserpointer oder einfach mit einer Plüschmaus. Das Wichtigste: Sie müssen dabei sein und mitspielen! Es reicht nicht, den Katzen das Spielzeug zur Eigenbeschäftigung hinzulegen.

Wieder andere Pflegekatzen warten möglicherweise auf Ihre Signale. Bei Ansprache zeigen sie sich dann sehr zugänglich, interessiert und anschmiegsam. Lernen Sie Ihre Pflegekatzen in Ruhe kennen und gehen Sie auf ihre Bedürfnisse ein. Das erfordert Offenheit und Empathie. Egal, wie sich das Tier zeigt, es verdient Respekt. Die Geschichte, die es mitbringt, können wir in den meisten Fällen bestenfalls erahnen.

Schüchterne Katzen brauchen in der Pflegestelle Ansprache
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Ausstattung für Ihre Katzenpflegestelle

Sie brauchen alles, was Sie auch für eigene Tiere benötigen:

  • Futternäpfe und Napfunterlagen
  • Wassernäpfe / Katzentrinkbrunnen
  • Schlafbettchen oder Schlafkörbchen
  • Höhlen zum Verstecken
  • Katzentoiletten (mindestens eine pro Tier)
  • Katzenstreu
  • Katzenfutter (Nassfutter)
  • Katzengras
  • Katzenspielzeug (Spielangeln, Spielmäuse, Bälle)
  • Katzenbürsten
  • Transportkörbe (für Tierarztbesuche)
  • Im Krankheitsfall: Medikamente, Spezialfutter

Aufgaben von Pflegestellen

1. Sozialisation

Wichtig ist, den Katzen das Alltagsleben nahe zu bringen. Dazu gehört ein routinierter Tagesablauf. Letztendlich leben Sie mit Ihren vierpfotigen Gästen auf Zeit zusammen. Die typischen Umgebungsgeräusche sollten Pflegekatzen nach und nach kennenlernen. Dabei ist behutsames Vorgehen gefragt. Ein verängstigtes Tier, das gerade frisch eingetroffen und noch vollkommen aufgeregt ist, sollte nicht sofort Staubsauger, Familienhund und Fernsehen kennenlernen. Erlauben Sie Ihren Pflegekatzen ihr eigenes Tempo. Ein eigenes Katzenzimmer bietet Schutz und kann zum eigenen Revier werden. Von da aus können die Pflegekatzen sich nach und nach den Rest der Wohnung erobern.

Neue Freunde: Hund und Katze
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2. Charakterstudien

Charakterliche Eigenheiten treten beim Zusammenleben mit Ihren Schützlingen deutlich hervor. Ist die Katze eher ruhig oder lebhaft? Verspielt oder verschmust? Braucht sie Zeit für sich oder ist sie sehr menschenbezogen? Sind in der Pflegestelle eigene Katzen, Hunde oder Kinder vorhanden, lässt sich austesten, wie die Katze darauf reagiert.

Je genauer Sie als Pflegestelle Auskunft über den Charakter der Ihnen anvertrauten Katzen geben können, desto besser sind die Vermittlungschancen. Es ist für den Tierschutzverein oder das Tierheim dann leichter, eine passende Bezugsperson auszusuchen. In der Regel arbeiten Pflegestellen sehr eng mit den dortigen Mitarbeitern zusammen. Das beinhaltet ein Mitspracherecht. Ihre Einschätzung ist überaus wertvoll, denn Sie kennen das Tier. Eine scheue Katze ist bei einem ruhigen, tierlieben Senior beispielsweise besser aufgehoben als bei einer jungen, quirligen Familie mit Kindern.

Alte Katze
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3. Fotos und Videos von Pflegekatzen anfertigen

Beinahe alle Tierheime zeigen ihre zur Vermittlung stehenden Schützlinge auf Fotos im Internet. Viele haben zusätzlich eine Facebook-Gruppe oder sind in anderen sozialen Medien aktiv. Mit Fotos von verängstigten Katzen, die eingeschüchtert mit Riesenaugen in die Kamera blicken, gestaltet sich eine Vermittlung allerdings schwierig. Andere Tiere wirken möglicherweise unscheinbar, optisch nicht so ansprechend oder schauen im entscheidenden Moment desinteressiert. So niedlich, lieb oder individuell das Tier in der Realität sein mag, der Funke springt durch derartige Fotos nicht über.

Hier haben Betreuer in der Pflegestelle sehr viel mehr Möglichkeiten: Sie können die Tiere in aller Ruhe fotografieren, kleine Videos drehen und das Einmalige, Besondere ans Tageslicht holen. Dadurch bekommen auf den ersten Blick weniger anziehend wirkende Tiere eine echte Chance.

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4. Vermittlungstexte

Was für das Bildmaterial gilt, trifft ebenso auf die Texte zu: Jedes Tier ist hinreißend auf seine Weise. Erzählen Sie die schönsten, witzigsten oder rührendsten Geschichten aus dem Zusammenleben mit Ihren Pflegekatzen. Das verzaubert Tierfreunde auf der Suche nach einer Katze und zeigt ihnen vielleicht die für sie ideale Samtpfote. Mit Ihrem Zutun sorgen Sie für Wahrnehmung.

Unterschiedliche Anforderungen an Pflegestellen

Erfahrene Pflegestellen betreuen oft Härtefälle. Das kann eine taubblinde Seniorenkatze sein, die in einer größeren Gruppe im Tierheim vollkommen untergehen würde. Oder eine nierenkranke Katze, die regelmäßig medikamentös versorgt werden muss und Spezialfutter benötigt. Oder ein scheues Tier, das im Tierheim kaum eine Vermittlungschance hätte. Vielleicht ist es eine Gruppe Kitten, deren Mutter überfahren wurde. Dann müssen die Kleinen unter Umständen alle paar Stunden mit Milch gefüttert werden und brauchen eine direkte Bezugsperson als Ersatzmutter. Manchmal handelt es sich bei den Pfleglingen um Straßenkatzen aus Ländern wie Spanien, Bulgarien oder Russland, die bisher kaum erfreuliche Menschenkontakte hatten. Jede Katze kommt mit einer eigenen Geschichte. Und jedes Tier verlangt und verdient es, dass Sie neu und liebevoll auf es zugehen. Pflegestelle für Katzen zu werden, ist eine verantwortungsvolle und herausfordernde Aufgabe.

Krankes Kitten
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Warum Pflegekatzen statt eigene Katzen?

Sowohl Pflegekatzen als auch eigene Katzen brauchen viel Pflege, Aufmerksamkeit, Liebe und Zuwendung. Im Alltag unterscheidet sich das Zusammenleben mit ihnen nicht. Doch es gibt einen wesentlichen Unterschied: Pflegekatzen sind vierbeinige Gäste auf Zeit. Pflegestellen betreiben aktiven Tierschutz. Sie verhelfen Pfleglingen zu einem guten Start in ein neues Leben. Das Ziel ist, sie zeitnah in möglichst ideale neue Familien zu vermitteln.

Für Sie bedeutet das: Sie müssen sich nach absehbarer Zeit wieder von Ihren Pfleglingen trennen. Je niedlicher, zärtlicher und zugänglicher Ihre Pflegekatzen sind, desto schneller naht dieser Moment. Manche Pflegekatzen bleiben vielleicht nur ein paar Tage, Wochen oder Monate. Andere sind möglicherweise über Jahre in der Pflegestelle einquartiert. Einfach ist eine Trennung nicht. Nie. Das eigene Herz macht keinen Unterschied dabei, ob es sich um eine eigene oder eine Pflegekatze handelt. Nicht selten kommt es vor, dass eine Katze aus der Pflegestelle nie wieder auszieht. Dann wird aus dem vorübergehenden doch ein dauerhaftes Zuhause.

Warum Sie sich dennoch für Pflegekatzen entscheiden sollten, wenn Sie alle Voraussetzungen erfüllen? Pflegestellen können vielen Tieren helfen. Immer wieder. Die Dankbarkeit der Katzen und der zukünftigen Halter ist Ihnen dafür gewiss. Mit diesem selbstlosen Einsatz leisten Tierschützer wertvolle Arbeit.

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Vermittlung: Menschenbesuch

Während die Katze in der Pflegestelle lebt, wird sie in der Regel online und offline als „vermittelbar“ angeboten. Fotos, Videos und Texte helfen dabei, tierliebe Menschen aufmerksam zu machen. Vermutlich bekommen Sie bald Besuch von interessierten Katzenliebhabern, die Ihre Schützlinge kennen lernen möchten. Sie sollten gern mit Menschen Kontakt haben. Neben Offenheit hilft auch hier Empathie. Schließlich geht es darum, mitzuentscheiden, ob Pflegekatzen und Interessenten zusammenpassen. In den Vermittlungsprozess sind das Tierheim oder der Tierschutzverein eng involviert.

Bevor die Katze in die Pflegestelle kommt, wird sie tierärztlich untersucht und bei Bedarf medizinisch versorgt. Vor der eigentlichen Vermittlung in die Endstelle, das heißt, zu ihrer neuen Familie, werden die Tiere gegen Tollwut, Katzenschnupfen, Katzenseuche und Leukose geimpft. Zusätzlich werden die Katzen in regelmäßigen Abständen entfloht und entwurmt. Auch die Kastration und das Chippen werden vom Tierheim übernommen. Der neue Halter bekommt zusammen mit seinem neuen Hausgenossen einen EU-Pass mit allen relevanten Informationen zur Gesundheit des Tieres ausgehändigt.

 

Nach der Vermittlung: Aus den Augen, aus dem Sinn?

Die Vermittlung von Katzen ist schwer. Sehr schwer. Immer. Im Tierheim und in der Pflegestelle geben sich die Verantwortlichen alle Mühe, gute und geeignete Katzenhalter ausfindig zu machen. Das Tierheim führt eine Vorkontrolle durch. Passt alles? Stimmt das Wohnumfeld? Nachkontrollen sind ebenfalls üblich. Trotzdem weiß man nie, wie es dem Tier wirklich geht.

Es hilft, wenn Sie als ehemalige Pflegestelle später mit den neuen Haltern in Kontakt zu bleiben. Dank Facebook oder Instagram ist das kein Problem. Fotos, kleine Filme und hin und wieder ein Erfahrungsbericht aus der neuen Heimat zeigen, ob es den ehemaligen Schützlingen gut geht. Für die neuen Halter ist dies eine Möglichkeit, „Danke“ zu sagen. Nicht selten entstehen daraus Netzwerke und Freundschaften zwischen Tierfreunden.

 

Frau mit Katze
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Wer trägt die Kosten?

Es gibt engagierte, verantwortungsvolle Tierfreunde ohne finanzielles Polster. Als Pflegestelle sind sie nicht in der Lage, alle notwendigen Anschaffungen zu tätigen und die Kosten für Tierarzt, Katzenzubehör, Futter und Katzenstreu zu tragen. Helfen können Sie dennoch! Die meisten Tierheime übernehmen in solchen Situationen die Kosten oder beteiligen sich mit Zuschüssen. Manchmal werden Kratzbäume, Transportkörbe oder Schlafbettchen gestellt. Allerdings ist das Budget von Tierheimen und Tierschutzvereinen begrenzt. Landesweit kämpfen Tierheime ums Überleben. Das Geld ist überall knapp.

Wenn Sie eine Pflegestelle für Katzen werden wollen und die Möglichkeiten haben, zumindest teilweise für die Gesundheitsversorgung, die Ernährung und das nötige Zubehör für Ihre Pflegekatzen selbst aufzukommen, wird das Tierheim dankbar sein. In einem Pflegevertrag werden die Rechte und Pflichten beider Seiten festgehalten. Der Kontakt während der Pflegschaft ist eng. Pflegestellen werden bei Fragen oder Problemen jederzeit unterstützt. Weitere Informationen erhalten Sie bei Ihrem Tierheim oder Tierschutzverein.

Michaela Hövermann

Michaela Hövermann ist freiberufliche Texterin und Journalistin. Nach Beendigung ihres Studiums im Jahr 2000 hat sie ihren Traum wahrgemacht und angefangen zu schreiben. Ihre Schwerpunkte sind unter anderem Wirtschaft und Karriere, Technik, Sicherheit, Pädagogik, Psychologie, Liebe, Beziehung und Partnerschaft sowie Gesundheitsthemen. Portfolio: https://michaelahoevermann.contently.com/

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