Maca – Superfood aus den Anden

Maca Superfood

Maca macht fit, ist gesund und wirkt aphrodisierend

Bei der Maca-Pflanze handelt es sich um ein Kreuzblütengewächs aus Moquegua, einer Region hoch in den peruanischen Anden. Die auch als Peru-Ginseng bekannte Knolle dient den Peruanern seit rund 2000 Jahren als Nahrung und Heilpflanze und wird vor allem wegen ihrer kräftigenden und aphrodisierenden Wirkung geschätzt. Inzwischen ist Maca-Pulver auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz in Reformhäusern, Naturapotheken und Bio-Läden erhältlich und gilt als eines der wertvollsten Superfoods überhaupt.

Gut zu wissen: Aufgrund der ähnlichen Namen wird Maca mitunter mit Matcha verwechselt. Beide Pflanzen haben jedoch, ausser, dass sie Superfoods sind, nichts miteinander gemeinsam. Bei Matcha handelt es sich um einen Grüntee aus der japanischen Tencha-Pflanze.

Superfood – ein Modetrend?

Der Begriff „Superfood“ sagt eigentlich nichts anderes aus, als dass es sich um natürliche Lebensmittel handelt, die aufgrund Ihrer Vitalstoffe besonders wertvoll für unsere Gesundheit sind: leckere, essbare Medizin sozusagen. Dazu zählen Früchte, Beeren, Samen, Blätter und Wurzeln sowohl aus fernen Ländern, als auch aus unserer Region. Auch wenn der Begriff Superfood relativ neu ist, so sind es die Pflanzen, bzw. das Wissen um ihre gesundheitsfördernde Wirkung, keinesfalls. Im Gegenteil: Sie wurden schon vor Hunderten oder gar Tausenden Jahren genutzt, gingen teilweise vergessen und werden heute, wo immer mehr Menschen auf gesunde, natürliche Nahrung Wert legen, wieder neu entdeckt.

Die Wirkung von Maca

Der Begriff Maca heisst übersetzt so viel wie „Nervenstärkende Nahrung aus höheren Lagen“. Damit wird schon mal ein Anwendungsgebiet beim Namen genannt. Das seit wenigen Jahrzehnten auch bei uns erhältliche Pulver aus der Maca-Wurzel ist aber weit mehr, als nur Nervennahrung: Einer Legende nach sollen sich schon die Krieger der Inkas mit der Knolle gestärkt haben und tatsächlich gibt es wissenschaftliche Studien, wonach Maca Kondition und Muskelaufbau fördert. Zudem beeinflussen die enthaltenden Fettsäuren das Hormonsystem. Das soll einerseits die körperliche Energie steigern, anderseits auch erotisierend wirken. Und das ist noch längst nicht alles: Eine Studie der Victoria University in Melbourne konnten nachweisen, dass durch den Verzehr von täglich zwei Esslöffeln Maca Pulver die typischen Wechseljahresbeschwerden gemildert werden.

Maca-Pulver – Inhaltsstoffe und Nährwerte

Die Knolle und das aus ihr hergestellte Pulver sind reich an Ballaststoffen, mehrfach ungesättigten Fettsäuren und Eiweiss. Ausserdem liefert Maca wichtige Vitamine und Spurenelemente, das sind vor allem Jod, Zink, Magnesium, Kalzium, Eisen, Selen sowie die Vitamine C, E, B1 und B2.

Sehr ausführliche Informationen finden Sie auf einer meiner, wenn es um gesunde Ernährung geht, Lieblingswebseiten. Vor allem die Rezepte finde ich toll.

Mein Tipp: Probieren Sie unbedingt mal die Maca Kakao Riegel – perfekt für den kleinen Hunger zwischendurch, aber auch ideal zum Mitnehmen auf Wandertouren oder Reisen.

Noch mehr Infos gibt Ihnen auch dieses Video:

 

Haben Sie bereits Erfahrungen mit Maca gemacht oder bevorzugen Sie andere Superfoods? Wir freuen uns über Feedbacks!

Sabine Itting

 

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Geboren und aufgewachsen in Thüringen, lebt Sabine Itting seit vielen Jahren in der Schweiz, wo sie als Texterin, Autorin und Online-Redaktorin tätig ist. Ihre Liebe zum Landleben und ihr Interesse an Traditionen, Denkmalschutz, Naturheilkunde, Reisen und Wandern, spiegeln sich in ihren Texten wieder. Ihr Projekt «Naturerlebnis Alpen – Schweizer Wanderforum» ist inzwischen mit einem eigenen Online-Magazin im Netz zu finden. Sie ist Inhaberin vom «Schweizer Textservice» und schreibt für Webseiten, Blogs und Printmedien.

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