Sommer 2018 – so kommen Sie gut durch die heissen Tage

Sommer 2018
Foto: pixabay.com

So einen Sommer hatten wir schon lange nicht mehr. Beklagen wir uns Jahr für Jahr über zu kurze, zu kühle und zu feuchte Sommer, lebt Mitteleuropa im Sommer 2018 wie in einem Backofen.

Wiesen und Weiden vertrocknen und die Landwirte müssen sich auf grosse Verluste einstellen. Schwimmbäder sind zwar sehr gut besucht, allerdings lässt inzwischen in einigen Freibädern die Wasserqualität sehr zu wünschen übrig. Wer ohnehin nicht dichtgedrängt auf Liegewiesen sein Handtuch ausbreiten möchte, sucht andere Alternativen, um die Hitzetage gut zu überstehen. Da wird manch einer sogar froh sein, wenn er von morgens bis abends im klimatisiertem Büro sitzen kann.

Wer den Sommer 2018 so richtig geniessen möchte, muss nur seinen Alltagsrhythmus und den Ernährungsplan ein wenig umstellen. Wie? Das lesen Sie hier:

Trinken Sie im Sommer 2018 öfter mal einen über den Durst

Myriams-Fotos / Pixabay

Damit ist selbstverständlich kein Alkohol gemeint, der sollte an Hitzetagen tabu sein. Ein kühles Bier abends im schattigen Biergarten ist natürlich erlaubt. Bei hochsommerlichen Temperaturen möchte der Körper vor allem eines: jede Menge Wasser. Zwei Liter sollten es mindestens sein. Trinken Sie ausserdem kalte Früchte- oder Kräutertees und essen Sie erfrischendes Obst. Besonders gut geeignet als Durstlöscher sind Beeren, Melonen und Pfirsiche.

Gehören Sie zu den Menschen, die in der Gluthitze mittags nichts essen möchten oder können, dann geniessen Sie ein Glas Molke oder einen Smoothie, so versorgen Sie Ihren Körper mit wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen.

Durstlöschen wie die Beduinen: Wer schon einmal in Nordafrika Urlaub machte, wird sich vielleicht gewundert haben, dass bei extremen Sommertemperaturen heisser Tee ausgeschenkt wird. Dieses alte Wissen der Nomaden ist ganz schön clever: Warmer Pfefferminztee programmiert den Körper auf Abkühlung und man fühlt sich nach dem Genuss tatsächlich erfrischt.

Macht Ihr Kreislauf schlapp und fühlen Sie sich erschöpft, trinken Sie in kleinen Schlucken eine Bouillon.

Legen Sie zwischendurch die Beine hoch

Greyerbaby / Pixabay

Die heissen Tage im Hitzesommer 2018 stressen die Venen. Die Beine können anschwellen und schmerzen. Meist sind schwere, kribbelnde Beine bei hochsommerlichen Temperaturen harmlos und können gut gelindert werden. Ignorieren sollten Sie diese Symptome jedoch nicht, denn sie können Vorboten von Krampfadern sein. Das tut Ihren Beinen an Hitzetagen gut:

  • Legen Sie die Beine regelmässig hoch. Wenn Sie im Büro arbeiten und viel sitzen müssen, stehen Sie zum Telefonieren auf und laufen Sie herum.
  • Kühle Fussbäder tun gut, aber versuchen Sie doch einmal ein lauwarmes Salzbad: In einer ausreichend grosse Schüssel geben Sie dem Wasser eine Hand voll Salz hinzu. Sie können die Schüssel unter den Schreibtisch stellen und während der Arbeit ein erfrischendes Fussbad nehmen, oder einfach eine Pause einlegen und entspannen. Durch das Salzwasser werden die Beine besser durchblutet und fühlen sich leichter and fitter an.
  • Erfrischende Salben mit Rosskastanie pflegen und kühlen die Venen von aussen. Sie können diese für wenig Geld in der Drogerie kaufen. Auch Amazon hat hochwertige Pflegeprodukte für strapazierte und hitzegplagte Beine im Angebot:
  • Verzichten Sie auf enge Jeans und einengende Schuhe. Locker sitzende Hosen und luftige Röcke sind im Sommer sowieso angenehmer und Ihre Beine werden Ihnen die bequeme Kleidung danken.
  • Naschen Sie zwischendurch öfters mal rote Beeren, wie Johannisbeeren oder Himbeeren, die darin enthaltenen sekundären Pflanzenstoffe, die Flavonoide, helfen, die Gefässwände zu kräfigen und elastisch zu halten.
  • Wenn Sie die Möglichkeit haben, duschen Sie tagsüber Ihre Beine öfters mit kaltem Wasser. Noch besser sind kalte Wassergüsse nach Kneipp: Dazu führen Sie den Wasserstrahl vom rechten Fuss an der Beinausenseite langsam nach oben und an der Beininnenseite wieder nach unten. Das gleiche machen Sie danach mit dem linken Bein.
  • Vor allem dann, wenn Sie bereits eine Venenschwäche haben und sich Besenreiser oder erste Krampfadern zeigen, sollten Sie, um die Gefässe zu schonen, die Beine nicht der prallen Sonne aussetzen.

Verlegen Sie sportliche Aktivitäten auf die Morgenstunden

skeeze / Pixabay

Sportler vertragen die Hitze besser als Unsportliche. Wer regelmässig bei sportlichen Aktivitäten schwitzt, dessen Körper kommt leichter mit der Anpassung an ungewohnte Temperaturen zurecht. Trotzdem sollten während der Mittagshitze und an den glühend heissen Nachmittagen des Sommers 2018 keine sportlichen Aktivitäten stattfinden. Hören Sie aber nicht wegen der Hitze für längere Zeit mit dem Training auf, schliesslich sollten Sie zwar Ihren Kreislauf schonen, aber nicht den Körper abtrainieren.

Die ideale Zeit zum Joggen oder Walken ist am frühen Morgen, wenn es noch kühl draussen ist und die Ozonbelastung weniger hoch als im Laufe des Tages. Gehen Sie gerne schwimmen, dann bieten sich nicht nur die Morgen-, sondern auch die Abendstunden an, sich im See, Fluss oder Freibad nach einem langen heissen Tag abzukühlen.

Erfrischendes Gemüse für heisse Sommertage

Sponchia / Pixabay

Wenn draussen die Sonne brennt und auch die Wohnung kaum abkühlt, ist bei vielen Menschen kalte Küche angesagt. Das macht auch durchaus Sinn, denn kalte Gemüsesuppen und Salate liefern viele Vitamine und Mineralstoffe. Und das beste: Sie können einfach in einer Kühltasche für die Mittagspause mit an den Arbeitsplatz genommen werden. Reichern Sie knackig-frische Salate zum Beispiel mit Käse, Bohnen, Speck oder Teigwaren an, sind diese perfekte Sattmacher an heissen Tagen.

Abends gibt es im Sommer leichte Kost, iedeal sind mageres Geflügel mit Gemüsesossen, Milchprodukte oder fettarme Wurstsorten. Und zwischendurch? Steigt das Thermometer ungewohnt hoch, braucht unser Stoffwechsel eine Starthilfe. Die geben Sie ihm, wenn Sie Kerne und Nüsse knabbern: Pistazien enthalten Selen, Nüsse liefern Chrom, in Kürbiskernen steckt Zink und Sonnenblumenkerne sind reich an Magnesium.

 

stux / Pixabay

Kommen Sie gut durch den Sommer 2018!

 

Sabine Itting

 

Geboren und aufgewachsen in Thüringen, lebt Sabine Itting seit vielen Jahren in der Schweiz, wo sie als Texterin, Autorin und Online-Redaktorin tätig ist. Ihre Liebe zum Landleben und ihr Interesse an Traditionen, Denkmalschutz, Naturheilkunde, Reisen und Wandern, spiegeln sich in ihren Texten wieder. Ihr Projekt «Naturerlebnis Alpen – Schweizer Wanderforum» ist inzwischen mit einem eigenen Online-Magazin im Netz zu finden. Sie ist Inhaberin vom «Schweizer Textservice» und schreibt für Webseiten, Blogs und Printmedien.

>

Ersten Kommentar schreiben

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*


*