Der Trend im Badezimmer: Walk-in-Dusche statt Badewanne

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Nicht nur aus Platzgründen entscheiden sich immer mehr Wohneigentümer, die alte Badewanne zu entfernen und eine moderne Duschkabine einzubauen. Auch wenn ein warmes Bad entspannend ist, hat das Duschen doch einige Vorteile:

  • Duschen spart Zeit.
  • Eine Dusche ist hautfreundlicher als ein langes, heißes Bad.
  • Sie sparen beim Duschen gegenüber dem Baden Energie und Wasser. Das ist bei den stetig steigenden Kosten ein wichtiger Faktor: Ein Vollbad verbraucht etwa gleich viel Wasser, wie viermal duschen.
  • Duschen in der Badewanne ist weniger komfortabel und erfordert einen Spritzschutz, also eine Duschwand oder einen Duschvorhang. Vor allem kleine Räume sehen dadurch noch enger aus.
  • Eine begehbare Duschkabine ist für ältere oder kranke Menschen sicherer, als eine Badewanne. Aber warum warten, bis man auf ein barrierefreies Badzimmer angewiesen ist? Vorrausschauendes Bauen zahlt sich letztendlich immer aus!

Komfortabel und zeitgemäß: Die Nachfrage nach begehbaren Duschen steigt.

Begehbare Duschen, auch als Walk-in-Duschen bekannt, liegen im Trend. Es gibt Ausführungen für jedes Bad, jeden Geldbeutel aber auch jeden Geschmack. Die offen gestalteten, ebenerdigen Duschbereiche punkten neben den bereits genannten Vorzügen auch durch ihre Optik. Also weg mit Stolperfallen und Kanten: Eine Modernisierung Ihres Bades ist angesagt! Immerhin verbringen wir heute wesentlich mehr Zeit in unseren Badezimmern, als dies noch vor wenigen Jahrzehnten der Fall war. Auch wenn der Begriff «Wohlfühl-Oase» inzwischen schon etwas abgegriffen klingt, so beschreibt er doch gut, was ein Bad eigentlich leisten sollte.

Eine bodenebene Dusche einbauen

Schauen Sie sich einmal im Fachhandel oder bei einem Online-Anbieter, wie Toom oder Bauarena um. Die Auswahl an Walk-in-Duschen ist sehr groß und mit etwas handwerklichem Geschick kann man einige sogar selbst einbauen kann. Eine ganz einfache Variante, wenn wohl auch nicht die attraktivste, ist rasch realisiert, denn dafür benötigen Sie lediglich eine Duschstange, einen Duschvorhang und eine Duschtasse mit geringem Gefälle oder mit abgedichteter, integrierter Bodenablaufpumpe. Anstelle eines Vorhangs wirkt eine Trennwand aus Glas moderner und minimalistischer.

Bevor Sie jedoch selbst Hand anlegen, müssen die Voraussetzungen für den Einbau einer Walk-in-Dusche geklärt werden: Um eine bodengleiche Dusche einbauen zu können, benötigen Sie für die Armaturen einen Kalt- und Warmwasseranschluss. Die Aufbauhöhe, also die Stärke ihres Badzimmerbodens mit allen konstruktiven Schichten, muss dem Anspruch genügen und natürlich brauchen Sie eine Abflussleitung. Lassen Sie vor dem Einbau diese Voraussetzungen von einem Fachmann abklären, oder legen Sie gleich die gesamte Arbeit in seine Hände. Auch wenn Sie selbst handwerklich begabt sind, ist es für einen Laien kaum möglich, alle wichtigen Abklärungen selbst zu treffen.

Der Einbau von aufwendigeren Varianten begehbarer Duschen sollte immer fachmännisch erfolgen.

Walk-in-Duschen für kleine Badezimmer

Ist wenig Platz vorhanden, muss die Einrichtung besonders gut geplant werden. Schließlich soll der kleine Raum nicht komplett überladen werden und trotzdem funktionell sein. Hier sind innovative Ausstattungen gefragt. Eine kleine Walk-in-Dusche oder begehbare Eckdusche lässt sich fast immer unterbringen. Glastrennwände lassen das Bad grösser und heller erscheinen, als Duschvorhänge. Wenn möglich, entscheiden Sie sich für wegklappbare Abtrennungen, anstelle von Schiebetüren, so erhalten Sie mehr Bewegungsraum.

Ein Tipp: Wenn sich das Platzproblem gar nicht lösen lässt, kann die Badzimmertüre durch eine praktische Schiebetüre ersetzt werden, wodurch sofort mehr Nutzfläche in Ihrem Bad zur Verfügung steht.

Dusche und Badewanne – natürlich geht auch beides

Vielleicht sind Sie in der glücklichen Lage, ein geräumiges Badezimmer zu besitzen. Dann spricht freilich nichts dagegen, sich beides zu gönnen: Eine Badewanne und eine Walk-in-Dusche. Das ist vor allem praktisch, wenn sich mehrere Familienmitglieder das Bad teilen. Legen Sie viel Wert auf die Optik, dann bieten sich viele Gestaltungsmöglichkeiten, wie beispielsweise eine Eckbadewanne oder eine freistehende Wanne zusätzlich zur Dusche. Mit den passenden Dekorationen und farblich aufeinander abgestimmten Textilien schaffen Sie sich so Ihr Traumbad.

 

Sabine Itting

 

Geboren und aufgewachsen in Thüringen, lebt Sabine Itting seit vielen Jahren in der Schweiz, wo sie als Texterin, Autorin und Online-Redaktorin tätig ist. Ihre Liebe zum Landleben und ihr Interesse an Traditionen, Denkmalschutz, Naturheilkunde, Reisen und Wandern, spiegeln sich in ihren Texten wieder. Ihr Projekt «Naturerlebnis Alpen – Schweizer Wanderforum» ist inzwischen mit einem eigenen Online-Magazin im Netz zu finden. Sie ist Inhaberin vom «Schweizer Textservice» und schreibt für Webseiten, Blogs und Printmedien.

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