Texter sehen mit den Augen der Kunden

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Noch immer gibt es viele Zeitgenossen, die sich nicht so recht vorstellen können, was ein Internet-Texter so den ganzen Tag macht und vor allem, warum Unternehmer und halbwegs gebildete Leute, Texter engagieren sollten. Hier einige Argumente, die für das Engagement eines professionellen Texters sprechen.

Texter texten aus Kundensicht

Texter sind nicht im Betrieb des Unternehmens involviert, für das getextet werden soll. Das ist sehr von Vorteil. Warum? Der Texter kann das Unternehmen und sein Angebot mit Kundenaugen sehen. Sehr wichtig! – Mitarbeiter des Unternehmens werden immer versuchen, die Vorzüge des Angebots hervorzuheben und den Arbeitgeber in den Himmel zu loben. Der Kunde merkt das. Er traut übertriebener Lobhudelei und Selbstbeweihräucherung nicht.

Texter sehen das Angebot distanziert und kritisch, weil sie selber potentielle Kunden sind. Sie werden staunen, was ein guter Texter alles an Ihrem Angebot noch Positives herausstellen wird und was er nicht so erwähnenswert findet. Der Texter kümmert sich nicht nur um gute Formulierungen, sondern er schlüpft für Sie in die Rolle des Kunden und kann ihn so viel besser erreichen, als wenn ein Unternehmer oder ein Mitarbeiter textet.

Texter müssen neugierig sein

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Im Idealfall ist Ihr Texter neugierig, interessiert an neuen Produkten, wissbegierig und ein wenig  konsumorientiert. Das heißt nun nicht, dass Ihr Texter dauernd das neueste Smartphone kauft und sich in teure Markenkleidung hüllt, sprich: das Geld zum Fenster rauswirft.  Es reicht, wenn der Texter theoretisch an neuen Produkten interessiert ist und bleibt. Das ist auch gar nicht so schwierig, weil man als Texter eh laufend  beauftragt wird, über neue Produkte zu schreiben.

Der Texter muss sich täglich mit Produkten und Dienstleistungen beschäftigen, ihre Vorzüge darstellen und ihre Nachteile erkennen. Das gehört zu seinem Job. Auch diese Qualifikation hat ein betriebseigener Mitarbeiter, der auf die Texte angesetzt werden soll, nicht unbedingt.

Der Texter denkt wie ein Kunde

Wir alle sind Kunden – und zwar immer und überall, wenn es nicht um unsere eigenen Angebote geht. Als Kunde sind wir heute höchst kritisch. Wir durchschauen die Werbesprüche, fühlen uns oft verhöhnt und für dumm verkauft. Gnädig gestimmt sind wir meist nur dann, wenn die Werbung witzig ist. Erwachsene Kunden lassen sich nicht so leicht einlullern wie Kinder. Die Strategien der unbewussten Beeinflussung ziehen heute auch nicht mehr so wie noch  vor zehn Jahren. Das heißt:
Der Kunde will überzeugt werden – und zwar mit guten Argumenten!

Diese sind aber nicht:

  • Wir haben langjährige Erfahrung
  • Wir stellen jährlich zig Tausende Artikel her und beliefern sie in alle Welt
  • Wir haben ein tolles Preis-/ Leistungsverhältnis

Für den Kunden ist das leider alles nichtssagendes Blabla, das er überall zu hören bekommt. Es langweilt ihn nicht nur, nein, es schreckt ihn sogar ab. Eine überaus erfolgreiche Firma lässt den Kunden klein und nichtig und unwichtig aussehen! Leider wird dabei vergessen, dass man kein zweites Mal in einem Laden einkauft, in dem man sich wie ein Bittsteller fühlt.

 

Der Kunde ist König

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Ein Spruch, der leider in Vergessenheit geraten ist! Wo ist der Kunde heute noch König? Meist nur in der Theorie. Schafft man es aber als Firma, Shop oder Dienstleister den Kunden wie einen König zu behandeln und anzusprechen, dann gewinnt man ihn auch dauerhaft für sich selbst.

Texte, die den Kunden wie einen König behandeln, müssen so verfasst werden, dass sich alles nur um ihn dreht:

  • Was sucht der Kunde?
  • Was hat er  vom angebotenen Produkt?
  • Wie kann er es einsetzen?
  • Was bringt es ihm langfristig?
  • Wie kann er damit sparen?
  • Kann er Ihrer Firma trauen?
  • Was passiert, wenn er mit Ihren Leistungen nicht zufrieden ist, gibt es ein Rückgaberecht?

All diese Fragen interessieren den Kunden und sollten ihm auch beantwortet werden. Der Kunde ist Ihr König und man muss sich auf die Wünsche und Interessen des Königs genau einstellen.

Wie der Kunde tickt, weiß meist ein externer Texter, der selber Kunde werden könnte, besser als jemand aus dem eigenen Betrieb.

 

J. Florence Pompe

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Über J. Florence Pompe 33 Artikel
J. Florence Pompe ist freiberufliche Texterin seit 2010. Nach dem Studium der Germanistik und Pädagogik arbeitete sie einige Jahre in einem kleinen Lehrmittelverlag. Als Texterin führt sie mehrere eigene Wordpress-Blogs und arbeitet für Kunden redaktionell. Am liebsten schreibt sie über Mode, Schmuck, Interieur, Design und Kunst. Alles, was mit Farben und Formen zu tun hat, fasziniert sie. Zum Thema Mode hat sie eine besondere Affinität, da sie in ihrer Jugend viel genäht hat und sich mit Stoffen und Schnitten gut auskennt. Website: www.papillon-texte.de

2 Kommentare

  1. allein der titel,
    „texter sehen mit den augen der kunden“,
    wie wahr, wie wahr …

    gute texter geben sich nicht mit spezialistentum zufrieden,
    sie machen den leser zum experten,
    und sind selbst allrounder.

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