Mit Bus und Bahn in den Winterurlaub

Mit Bus und Bahn schon entspannt ankommen.
Olivia_Myplanner / Pixabay

Kennen Sie die Situation? Sie wollen mit Ihrer Familie oder mit Freunden im Winterurlaub ein paar unbeschwerte Tage auf der Piste oder in einer entdeckenswerten Stadt verbringen und die Vorfreude ist groß. Oft dauert die Fahrt viel länger als gedacht, weil Sie stundenlang im Stau stehen, oder die Witterungsverhältnisse schlecht sind. Lassen Sie diesen Frust erst gar nicht entstehen, fahren Sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln und kommen damit entspannt im Winterurlaub an.

Gute Gründe, um das Auto im Winterurlaub stehen zu lassen

Wenn Sie für die Reise in den Winterurlaub auf das eigene Auto verzichten, liegen Sie übrigens sogar voll im Trend. Denn immer mehr Urlauber steigen schon wegen der hohen Spritpreise und aus Gründen des Umweltschutzes lieber auf öffentliche Verkehrsmittel um.

Darüber hinaus lohnt sich die Reise in den Winterurlaub mit öffentlichen Verkehrsmitteln im gesamten deutschsprachigen Raum auch aus finanziellen Gründen. Denn die Bahnen bieten ihren Kunden regelmäßig die unterschiedlichsten Sparangebote. Beispielsweise fahren Kinder bis zu einem Alter von 15 Jahren in Deutschland umsonst, wenn sie in Begleitung ihrer Eltern oder Großeltern reisen. Wer von Deutschland aus in den Winterurlaub nach Österreich oder in die Schweiz reist, kann übrigens sogar einen weiteren Service der Bahn in Anspruch nehmen: Wer eine Bahn Card besitzt, kann über den sogenannten DB Gepäckservice gegen eine kleine Gebühr sein Gepäck schon vorab schicken lassen, wenn sich der Zielort innerhalb Deutschlands, in der Schweiz, in Österreich oder in Italien befindet.

Mit Bus und Bahn schon entspannt ankommen.
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Im Winterurlaub: von zu Hause direkt an die Piste

Geradezu traumhafte Bedingungen erwarten Sie übrigens, wenn Sie Ihren Winterurlaub in der Schweiz verbringen. Zahlreiche Skigebiete wie Grindelwald oder Zermatt sind per Bahn bestens erreichbar. Mancherorts befindet sich der örtliche Bahnhof sogar direkt neben der Talstation. Einige Orte bieten ihren Gästen sogar einen Shuttle Service, mit dem sie am An- und Abreisetag kostenlos vom Bahnhof zum Hotel und zurück fahren können.

Selbstverständlich haben Sie auch die Möglichkeit, die Region rund um Ihren Urlaubsort mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erkunden. Denn mit schöner Regelmäßigkeit finden Sie zahlreiche Sparangebote bei den regionalen Verkehrsbetrieben, wie in Bayern beispielsweise das „Servus“-Ticket, mit dem Sie den ganzen Tag lang in Regionalzügen quer durch den Freistaat fahren können.

Die Reise in den Winterurlaub mit öffentlichen Verkehrsmitteln lohnt sich natürlich auch, wenn Sie auswärts wohnen und mit dem Auto erst zum nächsten Bahnhof fahren müssen: An kleineren Regionalbahnhöfen gibt es sehr oft kostenlose Parkplätze, auf welchen Sie ihr Fahrzeug auch für einen längeren Zeitraum stehen lassen können. Alternativ können Sie sich natürlich auch von Freunden und Bekannten fahren lassen oder per Taxi zum Bahnhof fahren. Damit reisen Sie in jedem Fall noch billiger als mit dem eigenen Auto.

 

Eine junge Alternative: Die Reise in den Winterurlaub per Fernbus

Seit 2013 stehen für Reisende aus Deutschland auch Fernbusse wie etwa FlixBus *als Alternative bereit.
Der Hintergrund: Mitte 2012 wurde eine Verordnung gestrichen, die 1935 erlassen worden war. Diese besagte, dass der öffentliche Fernverkehr ausschließlich über die Bahn abgewickelt werden darf. Welches Ziel Sie im deutschsprachigen Raum mit dem Fernbus erreichen, erfahren Sie auf diversen Portalen oder den Homepages der Anbieter.

Die Kosten für die Reise in den Winterurlaub mit dem Fernbus sind meist geringer als für die Bahnfahrt oder die Anreise per Auto. Auch Ihre Skiausrüstung können Sie problemlos mitnehmen. Bei einigen Anbietern müssen Sie dafür bei der Buchung lediglich entsprechend anmelden. Die Anreise mit dem Fernbus hat lediglich einen kleinen Nachteil: Fernbusse fahren in der Regel nur größere Städte an. Für die weiterreise ins Skigebiet müssen Sie also noch einmal umsteigen.

Harry Pfliegl




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Über Harry 27 Artikel
Nachdem Harry Pfliegl im Bayerischen Wald aufwuchs und dort sein Abitur ablegte, absolvierte er eine klassische journalistische Ausbildung. In der anschließenden, sechsjährigen Tätigkeit als (Allein-)Redakteur hatte er die Gelegenheit, sich in alle journalistischen Ressorts fundiert einzuarbeiten und große Teile des Freistaates kennenzulernen. Seit 2012 arbeitet er nunmehr als freier Texter und bearbeitet in diesem Zusammenhang mit Vorliebe Themen aus den Bereichen Reise, Gesundheit und Psychologie. Dank der fundierten Ausbildung und breit gefächerten Interessen schaut er aber auch über den Tellerrand und arbeitet sich gern in andere Themengebiete ein, wobei Sport und Technik absolute Tabuthemen sind.

2 Kommentare

  1. ich fahre schon seit einigen Jahren fast nur noch mit der Bahn oder mit dem Bus in den Urlaub, Sommer oder Winter. Bei der heutigen Situation auf den Autobahnen kommt für mich nichts anderes mehr in Frage. Bahn- und Busreisen schonen die Nerven, die Umwelt und angesichts der günstigen Sparpreise der DB oder auch der preiswerten Tickets für Busverbindungen schonen solche Reisen auch den Geldbeutel.

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