Kürbis – gesundes Herbstgemüse

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Kürbis zeigt sich auf vielerlei Art. Als beliebtes Dekorationsobjekt zu Halloween ist der Kürbis fast allen Menschen bekannt. Doch auch als gesundes Herbstgemüse landet er auf vielen Tellern.

Dabei geben wir dem dünnhäutigen Hokkaidokürbis mit seiner orangenen Färbung gern dem Vorzug. Begründet liegt dies vorwiegend in dem geringeren Kraftaufwand beim Schälen des Kürbisses. Während von anderen Kürbisarten mühselig die Schale entfernt werden muss, lässt sich dieselbe beim Hokkaidokürbis bedenkenlos mit verzehren. Denn sie weist einen ebenso zarten Geschmack wie das Fruchtfleisch selbst auf.

Zusätzlich zum kräftig-süßlichen Aroma des Hokkaido-Kürbisses reihen sich der

  • birnenförmige Early Butternut mit einem Geschmack, der an Nüsse erinnert
  • gerippte Muskatkürbis mit an Muskat erinnerndem Aroma
  • schwergewichtige Gelbe Zentner

in die Reihe der beliebtesten Kürbisse ein. Dabei erreichen diese gesunden Herbstgemüse ein Gewicht von rund 50 g bis 600 kg.

 

Woher kommt der Kürbis?

Beheimatet sind alle 850 Kürbisarten in Mittel- und Südamerika. Dazu zählen auch Melonen, die Salatgurke wie die Zucchini. Indigene Stämme kultivierten den Kürbis schon vor rund 8000 Jahren. Angebaut werden Kürbisse auf dem gesamten Globus in wärmeren Gebieten, und zwar bereits seit dem 16. Jahrhundert.

 

Dabei handelt es sich um in der Regel einjährige, Krautpflanzen. Deren Früchte sind relativ große Panzerbeeren, in deren Inneren sich zahlreiche Samen befinden. Sie können eine Höhe bis zu 50 Zentimetern erreichen.

 

 

Kürbis – reich an Nährstoffen

Zu etwa 90 Prozent besteht der Kürbis aus Wasser. Demzufolge enthält das Herbstgemüse nur eine geringe Anzahl an Kalorien. Allerdings bietet der Gemüsekürbis einen Reichtum an Mineralstoffen, wie beispielsweise Eisen und Kalium.

Eisen benötigt der Mensch hauptsächlich für den Transport des Sauerstoffs im Organismus. Dahingegen nimmt Kalium eine bedeutende Rolle in Bezug auf die Erregbarkeit der Nervenzellen ein. Für die Orangefärbung des Fruchtfleisches zeichnen hohe Mengen an Beta-Carotin verantwortlich. Jenes kann der menschliche Organismus in Vitamin A umwandeln. Vitamin A benötigen wir für die Gesunderhaltung von

  • Haut
  • Augen
  • Schleimhäute.

Kürbiskerne finden ihren Einsatz auch als Heilpflanzen.

 

Kürbis in der Küche

Gerade in den herbstlichen und winterlichen Monaten hat der gesunde Kürbis Saison. Die Haupterntezeit des Gemüses liegt zwischen September und dem Spätwinter. Im Keller eingelagert, ist das Herbstgemüse für mehrere Wochen haltbar.

Beim Einkauf ist auf eine unversehrte Schale sowie Stiel zu achten. Angeschnittene Kürbisse halten sich – in Folie eingewickelt und im Kühlschrank verwahrt – bis zu drei Tage.

 

Zubereitungstipps

Trotz des variierenden Aromas – abhängig von der Kürbissorte – lässt sich der Geschmack des Kürbisses als leicht fruchtig, nussig bis dezent süß beschreiben.

Zur Vorbereitung vierteln Sie am besten den Kürbis. Ein scharfes Messer ist empfehlenswert. Kerne und alles Faserige lassen sich mit einem Löffel entfernen. Schließlich schälen Sie den Kürbis dünn mit einem Messer und würfeln das Fruchtfleisch. Einzige Ausnahme: Hokkaido-Kürbis – hier kann die Schale mit verzehrt werden.

Zum Kochen des Kürbisfleisches ist nur eine geringe Wassermenge vonnöten. Denn Kürbis besteht bereits größtenteils aus Wasser.

Bei der Zubereitung stehen Ihnen vielfältige Möglichkeiten zur Verfügung. Am beliebtesten sind Kürbissuppen oder Kürbisgemüse. Aber auch als Auflauf, Eintopf oder Salat ist das Gemüse sehr beliebt.

Allerdings ist auf den Verzehr von bitteren Exemplaren zu verzichten. Der darin vorkommende Bitterstoff kann zu Durchfall und Erbrechen führen. Ferner sind so genannte Zierkürbisse ebenfalls nicht zum Verzehr geeignet.

Kürbiskerne eignen sich ideal als Knabberartikel für zwischendurch. Zudem finden sie Verwendung in der Brotherstellung wie auch zur Verfeinerung von Suppen und Salaten. Sogar die Kürbisblüte ist essbar, beispielsweise frittiert.

Silvia Göritz

 

Über Silvia Goeritz 9 Artikel
Silvia schreibt bereits seit ihrer Jugend. Damals waren es vornehmlich Gedichte und Kindergeschichten. Im Verlaufe der Jahre hat sich ihr Interesse auf die Bereiche Gesundheit - insbesondere Psychologie, Technik - Computer/Laptop, Smartphones und Haushalttechnik sowie Reisen und Tiere ausgeweitet. Silvia ist gelernte Sekretärin, Bürosachbearbeiterin sowie PC-Betreuerin. Im weiteren Verlauf hat sie sich in Fernlehrgängen als Texterin weiterqualifiziert. Sie verfasst neben Ratgeber auch Texte für Blogs, Webseitentexte sowie Destinations- und Produktbeschreibungen. Website: http://www.kreativetexterin.de/

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