Qmilk – Stoffe und Kosmetik aus Milchfasern

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Qmilk revolutionierte den Markt mit streichelzarten Fasern aus Milch

Davon konnte Kleopatra nur träumen, heute gibt es Kleidung und Schuhe aus den Stoffen, mit denen sie einst beim Baden ihre zarte Haut verwöhnte. Labels wie Qmilk und El Naturalista experimentieren mit rein ökologischen Materialien und schaffen einen ungeahnten Tragekomfort.


 Öko ist Mode, Öko ist schick. Wer heute aus Überzeugung ökologische Kleidung trägt und wer nur, weil es gerade en vogue ist, lässt sich schwer ausmachen. Lange Zeit wurde Öko-Mode nur milde belächelt und von der Konkurrenz geduldet, jetzt hat sie das schludrige Hippie-Image hinter sich und ist auf den Laufstegen der Metropolen und damit in der High-Fashion-Szene angekommen. Zurzeit gibt es rund 800 Eco Fashion Labels verteilt auf alle sieben Kontinente. So viel Engagement auf der Macher-Seite, – während sich die Adressaten erst noch an ökologisches Denken beim Kauf von Kleidern und Schuhen gewöhnen müssen.

Gleichzeitig nimmt die Massenproduktion von Kleidung in Billigländern stetig zu, weil der Markt dies angeblich so vorgibt. Ignoriert wird dabei allzu gerne, dass es hier gar keinen Bedarf gibt wie bei Lebensmitteln. Fakt ist: Es setzen gegenwärtig einfach zu viele auf den Wirtschaftszweig Mode. Die Folge ist ein Überangebot an Kleidung, die man nur loswird, wenn man ordentlich an der Preisschraube dreht, nach unten, versteht sich. Das wiederum fördert die Wegwerf-Mentalität

 

Öko-Labels für Mode nehmen rasant zu

Umso erfreulicher, wenn immer mehr Labels auf nachhaltige Produktion setzen und ökologisch unbedenkliche Stoffe verarbeiten. Trotzdem bleibt Nachhaltigkeit im Hinblick auf Mode paradox. Mode steht für Zeitgeist und Wandel. Bislang musste man als Designer jede Saison Neues liefern und dem Konsumenten das Gefühl geben, das Outfit vom letzten Jahr sei reif für die Altkleidersammlung. Einige Öko-Labels durchbrachen schon vor Jahren das Hamsterrad des Trend-Denkens und entwarfen mutig Kleidungsstücke für mehrere Saisons. Einer davon war Miguel Adrover, der spanische Kult-Designer von Hess Natur. Er überraschte die Modewelt mit seinen opulent-provokanten Strickwaren aus purer Natur und machte Öko mit einem Schlag salonfähig. Sehr wichtig war auch Deutschlands Ökonista number one Magdalena Schaffrin, die heute die Eco Fashion Week organisiert und Berlins Green Showroom initiiert hat. Schaffrin gründete 2007 das erste deutsche Öko-Label im High Fashion Bereich. Natürlich gab es schon vor ihr genügend Öko-Labels und auch zahlreiche Modemessen und Veranstaltungen für grüne Mode, doch nirgends passte ihr exklusives Label hinein. Also suchte sie selbst nach einem angemessenen Rahmen und gründete den Green Showroom in Berlin. In gemütlich stilvoller Hotel-Atmosphäre wurden ‚grüne’ Labels des höherpreisigen Segments ausgestellt und mit unermüdlichem Einsatz dem aufgeschlossenen Publikum persönlich Fragen beantwortet. Dank diesen beiden Vorreitern boomt Öko-Mode auch in der Haute Couture.

Sehr viele Labels bieten mittlerweile ökologische Mode gepaart mit ansprechendem Design. Besonderes Augenmerk verdienen aber solche, die Innovationen im Punkt Material bringen. Eine davon ist die mit Preisen überhäufte Jung-Designerin Anke Domaske, der es mit ihrem Patent Qmilch gelang, eine reißfeste Faser aus Milch herzustellen.

 

 

 

Qmilk umspinnt empfindliche Haut mit zarten Milchfäden

Allergiker im Freundeskreis haben die schon länger erfolgreiche deutsche Designerin und Mikrobiologin Anke Domaske auf die Idee gebracht, einen Stoff aus Milch zu entwickeln. Herkömmliche Stoffe reizen die Haut und Milchbäder sind ein probates Mittel um den Säureschutzmantel der Haut im Gleichgewicht zu halten. Die Idee aus Milch Stoff herzustellen, gibt es schon seit 1930, doch bislang wurden bei der Produktion von sogenannten Kaseinfasern ca. 20.000 Liter Wasser verbraucht um ein Kilo verarbeitungsfähige Milchfasern herzustellen. Keine gute Öko-Bilanz. Die findige Mikrobiologin, deren Vorbild Robert Koch ist, hat ein neues Verfahren entwickelt, bei dem nur noch zwei Liter verbraucht werden und zudem keinerlei Chemie zugesetzt wird. Zum Vergleich: Ein normales T-Shirt benötigt bei seiner Produktion im Schnitt 4.100 Liter Wasser.

Der Vorteil dieser neuen Milchfaser liegt aber nicht nur rein ökologisch auf der Hand, sondern auch auf der Haut. Denn diese atmet regelrecht auf unter diesem angenehm kühlen reizarmen Stoff. Nicht nur Allergiker schwärmen von dem wohligen Tragegefühl der ersten weich fließenden Modelle aus Milch, sondern auch Damen in den Wechseljahren, die mit ihren hormonellen Temperaturschwankungen von Milchfaser umhüllt deutlich besser klar kommen.

Qmilk arbeitet bei der Herstellung seiner vielseitig anwendbaren Materialien auf der Basis von Milchproteinen aus NON-FOOd Milch und nachwachsenden Rohstoffen in einem patentierten Up-Cycling-Prozess. Das veredelte Kasein aus der Rohmilch wird normalerweise entsorgt und ist nicht mehr für den Verzehr geeignet, enthält aber eben noch äußerst wertvolle Bestandteile. Die Fasern werden aus einem speziell entwickelten Spinnprozess hergestellt, welches wasser- und energiesparend ist.

Die Fasern haben eine besonders glatte Oberfläche und sind einfach ideal für Menschen mit Hautproblemen. Die Haptik ist wie bei Seide.

Garn: Die Fasern von Qmilk können mit Schurwolle, Alpaka oder Merino, Baumwolle, Cellulose oder Synthetik versponnen werden.

Filz: Filz aus Qmilk Fasern hat mehr Festigkeit und eine weichere Haptik. Es bildet sich weniger Knötchen und die Oberfläche ist glatter.

Ab 20 % Anteil von Qmilk-Fasern verbessert sich die Eigenschaft jeder Faser. Die Klimaregulierung nimmt zu und die antibakterielle Wirksamkeit.

Auch in Medizin und Hygiene leistet die Faser Hervorragendes. Es braucht keine chemischen Zusätze oder kolloidales Silber. Die Faser kann sich rückstandsfrei im Wasserkreislauf auflösen und darf auch ins Abwasser gelangen.

Hervorragende Hautpflegeprodukte aus Milch

Viele gute Inhaltsstoffe der Milch wie Aminosäuren und das Kasein, das gegen die Hautalterung wirkt, bleiben erhalten und verwöhnen die Haut beim Tragen viel länger und nachhaltiger als ein paar Liter Eselsmilch, die anno dazumal Kleopatras Haut beim Baden umschmeichelten

Die Hautcremes von Qmilk * haben es in sich. Sie sind voller wertvoller Inhaltsstoffe wie natürlichen Peptiden. Die Bildung neuer Hautzellen werden angeregt das hauteigene Kollagen aktiviert. Die Poren verfeinern sich und der Fett- und Feuchtegehalt reguliert sich. Egal ob man trockene oder Mischhaut hat. Diese Cremes werden gut vertragen. Interessanterweise enthalten die Hautcremes kein Wasser. Dieses kann man selbst beifügen. So hält die Hautcreme auch viel länger. Was ist drin:
Milch, Milchproteine, Tetradecanol, Laurinsäure, Rizinusöl, Macadamianussöl, Myristil Myristat, Sorbitol, Cetylalkohol, 1-Eicosanol, Myristinsäure, Rosenwachs, Totes Meer Salz, Sorbinsäure, Ätherisches Öl.

 Qmilk Microbeads -natürliches umweltschonendes Peeling

Wer mithelfen will, unsere Meere vor Mikroplastikmüll zu schützen kann auf die Qmilk Microbeads zurückgreifen. Sie werden aus 100% nachwachsenden Rohstoffen hergestellt und sind energieeffizient. Sie bauen sich rückstandslos im Wasserkreislauf oder Boden wieder ab. Sie besitzen im Kosmetikprodukte hohe Beständigkeit gegen Säuren, Alkohol und leichte Alkali. Als Partikel bleiben sie in den Produkten stabil.

 Gesichtsreinigung mit Qmilk

Für die Microbeads wird das QMILK Biopolymer auf der Basis des Milchproteins Casein aufgebaut. Die Bestandteile des Caseins sind u.a. 18 Aminosäuren und Vitamine. Diese bleiben auch während der Herstellung erhalten. Sie steuern die Selbsterneuerung der Haut,  regen zur Zellerneuerung und Kollagenbildung an und wirken ebenso sehr wirksam als Antioxidans und entzündungshemmend. Sie erzeugen leichten Peelingeffekt.

Mundhygiene mit Qmilk

Das QMILK® Biopolymer ist auch gut für die Mundhygiene einsetzbar. Es hat eine Reinigungs- und remineralisierende Funktion. Das Casein schützt die Zahnoberfläche vor säurehaltigen Lebensmitteln und Speichelproteinen. Daher ist es ja auch gesund nach dem Essen ein Stückchen Käse zu sich zu nehmen. Das milchproteinbasierten Polymer kann nun als Abrasiv für Zahnpasten eingesetzt werden und hat eine  Karies-prophylaktische Wirkung. .
Auch der Zahnschmelz kann wirksam geschützt werden, einer Demineralisation und Läsionstiefe entgegengewirkt.

 

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J.Florence Pompe

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Über J. Florence Pompe 33 Artikel
J. Florence Pompe ist freiberufliche Texterin seit 2010. Nach dem Studium der Germanistik und Pädagogik arbeitete sie einige Jahre in einem kleinen Lehrmittelverlag. Als Texterin führt sie mehrere eigene Wordpress-Blogs und arbeitet für Kunden redaktionell. Am liebsten schreibt sie über Mode, Schmuck, Interieur, Design und Kunst. Alles, was mit Farben und Formen zu tun hat, fasziniert sie. Zum Thema Mode hat sie eine besondere Affinität, da sie in ihrer Jugend viel genäht hat und sich mit Stoffen und Schnitten gut auskennt. Website: www.papillon-texte.de

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