Divine Divinity – Ein Rollenspielklassiker!

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Divine Divinity, das epische Hack & Slash-Action-Rollenspiel, von den Larian Studios, ist bereits zum Klassiker unter den Rollenspielen aufgestiegen. Eine riesige Welt wartet mit ihren Abenteuern! Der klassische Kampf zwischen Gut und Böse tobt. Auf der einen Seite stehen die tapferen Helden, auf der anderen Seite die Mächte des Chaos. Vor 30 Jahren ermordete Herzog Hark Ferol den Großmeister der Dämonen. Jetzt bedroht es das Land Rivellon erneut. Eine Prophezeiung kündigt einen Auserwählten an. Mithilfe vom Magier Zandalor muss man die sieben Rassen von Rivellon vereinen. Das Ziel ist die Vereitelung der Wiedergeburt vom Lord des Chaos.

Divine Divinity: Das Spiel

Divine Divinity ist der erste Teil der Divinity-Reihe. In einem epischen Rollenspiel warten Quests von über 100 Stunden. Zu Beginn wählt man einen Charakter aus und startet als Krieger, Magier oder Überlebenskünstler. Die Entwicklung der Fertigkeiten ist nicht eingeschränkt und lässt sich klassenübergreifend ausbauen. Gegen etliche Gegner zieht der Held in packenden, actiongeladenen Kämpfen zu Felde. Die Pausefunktion ermöglicht, sich einen Überblick über das Geschehen zu verschaffen. Der Charakter lässt sich sich mit selbst gebrauten Tränken stärken. Waffen können mit tödlichem Gift bestrichen werden!  Gegenstände lassen sich untersuchen, tauschen, benutzen und kombinieren. Man lautscht den preisgekrönten Klängen von Kirill Pokrowsky!

Das Land Rivellon in Divine Divinity

Man ist einer der drei „Göttlichen“, der im Land Rivellon gegen eine dunkle Bedrohung kämpft. Rivellon ist von verschiedenen Landschaften durchzogen, welche die unterschiedlichsten Wesen bevölkern. Man trifft auf Elfen, Zwerge, Orks, Imps und Echsenmenschen! Über 100 Monsterarten warten darauf, niedergemetzelt zu werden! Die Szenerie entspricht der des Spätmittelalters. Das Land wird von der Pest heimgesucht. Der König und der Adel haben die Herrschaft inne, während die Bevölkerung überwiegend verarmt ist. Die Spielwelt in Rivellon ist riesengroß angelegt und man stößt auf Weiden- und Wiesenlandschaften ebenso, wie auf Wüsten und Katakomben. Der Charakter agiert in einer offenen Spielwelt. In den Städten trifft man auf Händler, die helfen das eigene Waffenrepertoire aufzubessern oder Bürger, die um Hilfe bitten. Dadurch bieten sich jede Menge abwechslungsreiche Quests. Die Spielperspektive ist in 2D und während der Erkundung von Rivellon wechseln sich Tag und Nacht ab, wodurch mitunter die Sichtweite eingeschränkt wird.

Der Spielbeginn

Zu Beginn wird ein Charakter erstellt. Man entscheidet ob man als Held oder Heldin startet und ob als Dieb, Magier oder Krieger das Abenteuer begonnen wird. Jeder Charakter hat andere Fähigkeiten. Der große Vorteil von Divine Divinity liegt darin, dass die Charakterentwicklung völlig offen ist. Der Held findet sich in einem dunklen Keller wieder, wo eine er in das Spiel eingeführt wird. Heiler bewohnen das Dorf „Aleroth“, in dem man startet. Hier erhält man die ersten Quests.

Das Gameplay

Egal, welchen Charakter man wählt, es stehen sämtliche Fähigkeitenbäume der anderen Klassen zur Verfügung. Als Dieb hat man die Möglichkeit auch Magiefertigkeiten zu erlernen! Insgesamt ist es möglich 96 Fähigkeiten erwerben, die nochmals in jeweils 5 Stufen weiterentwickelt werden. Man sollte sich gut überlegen, wie man die Punkte verteilt! Das Niedermetzeln von Monstern ist nicht das Einzige, dass Einfluss auf die Geschehnisse hat. Gespräche und Ihre Entscheidungen, sowie das vorgehen an bestimmten Stellen, beeinflussen das Spielgeschehen. Zusätzlich wartet Divine Divinity mit einigen knackigen Rätseln auf. Achtung! Man sollte sich beim Spielen nicht zu sehr in Nebenquests verlieren, da sonst schnell die Hauptstory aus den Augen verloren wird! Zur Unterstützung hat man Minimap und Tagebuch. Im Tagebuch werden Aufträge und wichtige Ereignisse notiert. Sind Aufgaben abgearbeitet, werden Sie farbig unterlegt. Alle geführten Gespräche werden ebenfalls festgehalten. Zusätzlich steht ein Teleporter zur Verfügung, mit dem man sich regelmäßig von A nach B bewegen kann. Dadurch erspart man sich sich lästige Laufwege.

Die Kämpfe in Divine Divinity

Schaden und Fähigkeiten hängen von der Punkteverteilung ab. Dementsprechend werden Kämpfe dadurch negativ oder positiv beeinträchtigt. Die Gegner sind teilweise sehr stark und wer seine Werte ungünstig verteilt, erleidet schon mal den einen oder anderen Charaktertod. Deshalb sollte die eigene Frustrationsgrenze nicht zu tief liegen. Die Atmosphäre einiger Landstriche lässt einen nach gewisser Zeit einschätzen, ob sich der Charakter dorthin wagen kann oder nicht. Die Kämpfe finden in Echtzeit statt. Krieger punkten mit Waffenboni und Kampftaktiken in den Gemetzeln. Magier nutzen ein Spruchrepertoire, während Überlebenskünstler stehlen, tricksen und überlisten, um den Gegnern beizukommen. Wird ein Kampf zu viel, pausiert man in den Schlachten, um neue Waffeln zu wählen oder Zauber zu aktivieren.

Fazit:

Divine Divinity ist atmosphärisch dicht, bringt witzige Dialoge und interessante Quests für den Rollenspielfreund mit. Die Grafik ist mit Ihrer 2D-Darstellung nicht optimal und altbacken. Die Steuerung ist einfach und man kann sich gut anhand der Maps orientieren. Wer alle Möglichkeiten einer Charakterentwicklung ausschöpfen und sich ins späte Mittelalter zurückversetzen will, ist mit mehreren Stunden Spielspaß dabei! Man sollte nur darauf achten, sich nicht zu sehr in Nebenquests zu verzetteln! Wer nicht aufpasst wir schnell von den Monsterhorden überrannt!

Systemanforderungen für Divine Divinity:

Betriebssystem: Windos XP
Prozessor: Pentium IV 1 GHz
Speicher 256 MB RAM
Festplatte 1,7 GB
Grafikkarte: DirextX kompatible 3D Karte
DirectX®: DirectX 9.0c
Sound: DirectX kompatibel

Das Spiel Divine Divinity ist erhältlich auf Amazon(Affiliatelinks) :

 

Claudia Wendt

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Über Claudia Wendt 17 Artikel
Claudia Wendt ist in Mecklenburg-Vorpommern, in Wismar, geboren und aufgewachsen. Sie ist als Autorin, Texterin und Bloggerin tätig. Sie beschäftigt sich mit allem rund ums Kochen, Schreiben und Bloggen. In ihrem "Wagashiblog" widmet sie sich ganz ihrer Leidenschaft für japanische Süßigkeiten.

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