Die unsichtbare Gesundheitsbelastung – Elektrosmog

Elektrosmog durch Hochspannungsleitungen
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Elektrosmog ist schon lange in aller Munde und gilt als Auslöser verschiedener gesundheitlicher Beschwerden – beweisen lässt sich die schädliche Auswirkung auf den menschlichen Organismus nicht. Wer seine Wohnung möglichst frei von elektrischen Feldern halten möchte, kann durch eine intelligente Elektroinstallation vorbeugen.

Wie Elektrosmog entsteht

Überall dort wo Strom fließt, entstehen auch elektrische bzw. elektromagnetische Felder. In ihrer Summe haben diese Felder auch Auswirkungen auf den Menschen und die können bei empfindlichen Personen unangenehm stark auftreten. Je nachdem, welche Quellen vorhanden sind, werden unterschiedliche Emissionen unterschieden. So entstehen durch batterie- oder akkubetriebene Geräte sowie durch elektrostatische Aufladung von Oberflächen Gleichfelder. Wechselfelder, wie sie durch strombetriebene Geräte entstehen, wechseln die Ausrichtung der Pole ständig. Im Haushalt herrscht eine Frequenz von 50 Hz, das heißt, dass die Pole 50 mal pro Sekunde ihre Ausrichtung wechseln. Im Bereich der Wechselfelder unterscheidet man niederfrequente Felder, diese entstehen durch den Hausstrom sowie durch alle angeschlossenen Geräte mit einer Frequenz zwischen 1 und 30.000 Hz.

Durch fließenden Strom entstehen magnetische Felder, elektrische Felder sind immer dann vorhanden, wenn eine Leitung Strom führt – also auch dann, wenn ein Gerät überhaupt nicht betrieben wird. Schließlich gibt es noch die hochfrequenten Wechselfelder. Sie entstehen durch DECT-Telefone oder durch das Smartphone. Die hochfrequenten Felder gelten als besonders schädlich für den menschlichen Körper und werden sogar als krebserregend eingestuft, wie zum Beispiel eine Studie der Agency for Research on Cancer belegt.

Schäden für den menschlichen Körper

Ob und wie stark sich Elektrosmog auf den menschlichen Organismus auswirkt, hat unter anderem mit der Sensibilität der jeweiligen Person zu tun. Ebenso spielt das Ausmaß der elektromagnetischen Strahlung eine Rolle. Hinweise geben zahlreiche, meist unspezifische Symptome, für die es keine offensichtliche gesundheitliche Ursache gibt. Dazu gehören Schlafstörungen und Depressionen, aber auch Muskelkrämpfe, Verdauungsstörungen und Allergien. Im schlimmsten Fall können bei langandauernder Einwirkung sogar Krebserkrankungen auftreten.

Abschirmung schafft Abhilfe

 

Um die eigene Wohnung bzw. das Haus frei von Elektrosmog zu halten, gibt es verschiedene Methoden und Möglichkeiten. Abgeschirmte Leitungen sorgen dafür, dass die elektromagnetische Strahlung nicht in die Räume gelangt, durch Netzfreischalter werden elektrische Felder beseitigt. Die Geräte sind im Sicherungskasten installiert und sorgen dafür, dass kein Strom fließt, wenn im angeschlossenen Stromkreis keine elektrischen Geräte betrieben werden. Beim Neubau kann durch die Wahl massiver Baustoffe wie Kalksandstein dafür gesorgt werden, dass die Räume nach außen hin gegen hochfrequente Strahlung von Mobilfunkmasten oder auch die Einwirkung von Hochspannungsleitungen abgeschirmt werden. Wird ein Haus saniert, kann durch die Verwendung von Abschirmputzen und eine sternförmige Verlegung der Elektroinstallation der Einfluss der Felder niedrig gehalten werden.

 

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