Cannes: wenn Hollywood mal Urlaub macht

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Bekannt ist die südfranzösische Stadt Cannes in erster Linie für die Internationalen Filmfestspiele, die seit 7 Jahrzehnten dort alljährlich im im Mai stattfinden. Doch auch außerhalb der Festspiel-Saison hat die Stadt an der Côte d´Azur seinen Gästen jede Menge zu bieten und ist allemal einen Besuch wert.

Auf den Spuren der Stars in Cannes

Keinesfalls sollten Sie sich in Cannes einen Besuch auf der Flaniermeile Boulevard de la Croisette entgehen lassen, die 1859 angelegt wurde. Insgesamt hat der Boulevard eine Länge von zwei Kilometern. Östlich endet er am Pointe Croisette, von wo aus Sie den Ausblick über den Boulevard und das Festspielhaus aus genießen können. Entlang des Boulevards befinden sich zahlreiche Shops, Boutiquen, Bars, Restaurants sowie drei Casinos.

Gesäumt wird die Promenade, an welcher sich auch zahlreiche kleine Parks befinden, von zahlreichen Palmen. Unmittelbar neben der Promenade befindet sich mit der Plage de la Croisette auch ein breiter Sandstrand. Einen guten Blick genießen Sie von der Promenade aus auch auf die beiden Inselgruppen Sainte-Marguerite und Saint-Honorat, die Sie auch mit öffentlichen Fähren besuchen können.

Das wohl bekannteste Museum in Cannes ist das Musée de la Castre, welches in einem mittelalterlichen Schloss in der Altstadt eingerichtet wurde. Dort werden neben primitiver Kunst auch Musikinstrumente aus aller Herren Länder, Landschaftsmalereien aus der Provence sowie Kunst aus den Ländern rund um das Mittelmeer gezeigt. Vom Turm aus genießen Sie einen Panoramablick über die Stadt.

So wurde aus dem Fischerort Cannes eine Metropole des Jetset

Bis ins frühe 19. Jahrhundert hinein war Cannes nicht mehr als ein kleines Fischerdorf an der Küste des Mittelmeeres. Um 1830 herum entdeckten Adelige aus Frankreich und dem Ausland schließlich den Ort für sich und erbauten hier Ferienhäuser. Seit dieser Zeit hat Cannes den Ruf als mondäner Urlaubsort für den internationalen Jetset. Und auch in der großen europäischen Politik spiele Cannes eine – wenngleich untergeordnete – Rolle. Hier war nämlich Napoleon Bonaparte nach seinem Exil auf Elba anno 1815 angelandet.

Harry Pfliegl

Über Harry 25 Artikel
Nachdem Harry Pfliegl im Bayerischen Wald aufwuchs und dort sein Abitur ablegte, absolvierte er eine klassische journalistische Ausbildung. In der anschließenden, sechsjährigen Tätigkeit als (Allein-)Redakteur hatte er die Gelegenheit, sich in alle journalistischen Ressorts fundiert einzuarbeiten und große Teile des Freistaates kennenzulernen. Seit 2012 arbeitet er nunmehr als freier Texter und bearbeitet in diesem Zusammenhang mit Vorliebe Themen aus den Bereichen Reise, Gesundheit und Psychologie. Dank der fundierten Ausbildung und breit gefächerten Interessen schaut er aber auch über den Tellerrand und arbeitet sich gern in andere Themengebiete ein, wobei Sport und Technik absolute Tabuthemen sind.

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