Bademoden 2018 – was liegt im Trend?

sasint / Pixabay

Die Bademode 2018 wird noch vielseitiger als in den Vorjahren, natürlich in erster Linie für die Damen! Es wird noch verspielter, femininer und raffinierter. Jede Dame, egal welchen Alters, findet aktuell Bademode, in der sie sich wohl und auch am Strand gut angezogen fühlt.

Die Bademode im Handel zeigt ein ganz anderes Bild als bei den Fashion Shows im letzten Herbst. Während auf den Laufstegen der Welt mit Reizen nicht gegeizt wird, geht es im normalen Leben doch wesentlich züchtiger zu. Die aufreizenden Modelle, mit denen die diesmal nicht immer verhungert aussehenden jungen Damen auf den Laufsteg geschickt wurden, findet man in den meisten bekannten Bademodenkollektionen gar nicht wieder. Sexy Schnürungen, nackte Pos und Monokinis, die mit Mühe und Not die weiblichen Reize bedecken, sind im wahren Leben nicht so gefragt, sorgen aber natürlich bei den Modenschauen für enorm Aufsehen. Man kann sagen: Die Models haben die Sache gut gemacht, wenden wir uns aber jetzt bitte dem Alltag zu… Was wird 2018 wirklich am Strand und am Pool getragen?

Push-up Bikinis und raffinierte Schnitte

Die Auswahl an figurformenden Bikinis ist riesengroß geworden. Die letzten Jahre haben gezeigt, dass sich die Damenwelt mehr Vielfalt wünscht und die Modeindustrie liefert nach. Es wird ordentlich nachgeholfen, was Brustumfang und Dekolleté angeht und das ist heute selbstverständlich legitim. Push-up- und normale Bikinis kommen in äußerst raffinierten Schnitten daher, die die weiblichen Rundungen perfekt betonen und optisch formen. Rüschungen, Volants, Fältelungen, quer verarbeitete Stoffstreifen sind nur einige Tricks. Im Inneren sind es fein ausgearbeitete Cups und Stoffverstärkungen die Halt, Volumen und Form geben. 2018 kann jede Frau entscheiden ob sie ein großzügiges Dekolleté zeigen will oder lieber sportlich verhüllt am Strand erscheinen will. Die Bikini-Mode bietet viele Optionen. Gab es früher als Bikini nur den Triangel-BH, der am Hals verschnürt wurde und kaum Halt bot und als Alternative peinliche Oma-Bikinis mit Softschalen aus Plastik, so hat es die Damenwelt heute schon wesentlich komfortabler. Es gibt einfach alles und nichts, was es nicht gibt. Die einfachen Triangel-Bikinis wählen heute nur noch junge Mädchen, mit wenig Oberweite. Zum Bräunen sind diese Modelle auch nicht so ideal, da sollte es lieber ein Bandeau-Bikini sein oder einer, bei dem man die Träger entfernen kann.

Slips, Panty, Shorts, Baderöcke – es gibt keine Vorschriften mehr

Die Bademode für die Damenwelt ist, was die  Auswahl angeht, regelrecht luxuriös geworden. Vor allem können Damen seit einigen Jahren endlich Ober- und Unterteil in verschiedenen Größen bestellen. Dazu kommt, dass Frau jetzt verschiedene Hosenmodelle zum Oberteil wählen kann. Das ist auch nichts Neues, aber die Vielfalt an Badehosen für die Dame nimmt immer mehr zu. Viele Mädchen und Frauen lieben nämlich Shorts, die Po und Oberschenkel gut bedecken. Die knappen Tangas, die den halben Po freilegen, überlassen die meisten Frauen doch lieber den Models auf den Laufstegen. Frau will ja auch nicht für jedermann als Appetithappen am Strand liegen. Jedenfalls kann die Bademodenträgerin heute oft aus mehreren Modellen an Unterteilen zum Oberteil wählen. Dabei sind Badeshorts und Hüftslips erstaunlich beliebt.

Eine sehr feminine Variante sind die Baderöcke, die mit kleinen Volants locker über Po und Hüfte fallen oder wie ein sportiver Minirock gearbeitet sind. Diese Baderöckchen geben vielen Damen mehr Sicherheit und Wohlgefühl am Strand und sie schmeicheln einfach jeder Figur! Was ein sehr wichtiger Aspekt ist: Viele Frauen suchen in erster Linie Bademode, die sie und ihre Problemzonen nicht „ausliefert“, sondern hübsch verpackt und umschmeichelt. Das war in den 50er und 60er Jahren kein Problem, geriet ab den 70er Jahren aber in Vergessenheit. Heute erinnert man sich daran, dass Frauen nun mal nicht alle Bohnenstangen und von oben bis unten gleich straff sind und hilft mit raffinierter Bademode die Vorzüge der Figur zu betonen.

Badeanzüge in riesengroßer modischer Vielfalt

Badeanzüge oder sogenannte Einteiler machen diese Saison vor allem durch wunderschöne Farbverläufe und Dessins von sich reden. Folkloristisch klein gemustert, mit maritimen Streifen, kariert oder in mutigen künstlerischen Mustern sind sie einfach farbenfrohe Hingucker. Natürlich kann Frau auch den unifarbenen, sportiven Einteiler mit Schwimmerrücken haben.

Die Schnitte der Badeanzüge lassen ebenfalls keine Wünsche offen. Mit hoch geschnittenem Bein (ist wieder mehr im Trend) ganz gerade oder übergeschnittenem Bein, lassen sie den Mädchen und Frauen selbst die Wahl, wieviel Figur sie zeigen wollen. Es gibt tatsächlich gar keine Modediktat mehr, was Bademoden angeht (wer erinnert sich noch an die 80er Jahre, in der hüfthohe Beinausschnitte regelrecht vorgeschrieben waren und es auch gar keine anderen Modelle gab?). Früher mieden viele Frauen und Mädchen Strand und Pool, weil sie sich in ihrem Körper nicht wohl fühlten und nicht von jedermann kritisch beobachtet werden wollten. Heute gibt es vielerlei Möglichkeiten, Problemzonen zu kaschieren. Die heutigen Badenanzüge kann man auch mit figurshapenden Eigenschaften kaufen. So wird gerne am Bauch straffer Stoff genommen, der einige Zentimenter Umfang wegmogelt.

Tankinis – die Erlösung für alle Frauen ohne Modelfigur

Tankinis sind wohl die wohltuendste Erfindung für Frauen seit es Hosen gibt. Die modischen Zweiteiler verhüllen kleine Bäuche, kaschieren die Schwangerschaft und betonen die femininen Vorzüge der Figur, statt den Blick auf Po und Bauch zu lenken, wie es bei Bikinis und einfach geschnittenen Badeanzügen der Fall ist. Tankinis haben oft Oberteile wie richtige Tops, mit ausgearbeiteten Bustiers, tollem Dekolleté, vielen modischen Details und sind sogar abendfein für den Gang zum Strandclub.

Die Unterteile der Tankinis sind oft auch frei kombinierbar, egal ob es Röckchen, Pants, Hüftslips oder Bikinhosen mit geradem Beinausschnitt sind – jede Frau findet ein Teil, das ihrer Figur schmeichelt und eventuelle Problemzonen oder Zellulitis kaschiert.

Eine große Auswahl an den verschiedensten Tankinis finden sie bei Tankinis-online. Die Vielfalt an Tankinis wird von Jahr zu Jahr größer. Trotzdem können Sie aber bedenkenlos ein Modell aus dem Vorjahr tragen. Stilistisch ändert sich nicht viel, es kommt nur noch mehr hinzu. Tankinis wie kleine Kleidchen, wie sportive Tops oder so elegant wie Abendmode mit Brosche und glänzenden Schnallen stehen zur Wahl.

Strandkleider, Pareos und Tücher

Für alle Damen, die sich am Strand gelegentlich lieber verhüllen, statt entblößen wollen ist die ebenfalls große Auswahl an Pareos, Strandkleider und Badetüchern eine Wohltat. Besonders die Strandkleider werden immer hübscher und eignen sich auch zum Stadtbummel. Sie sind aus leichten, fließenden Materialien wie Jersey gearbeitet und machen jede Bewegung, auch Strandsport, mit. Frau trägt sie einfach beim Gang zum Strand, hat darunter Bikini oder Badeanzug an und kann so lässig auch mal vom Strand in die City gehen.

Pareos geben ebenfalls mehr Sicherheit, wenn Frau in Badekleidung am Strand entlangschlendern, aber ihre Figur nicht jedermann zur Bewertung freigeben will. Fühlt Frau sich unwohl, wenn sie Po, Hüfte und Oberschenkel in knapper Badekleidung präsentiert, so schlingt sie sich einfach einen hübschen Pareo oder ein großes Tuch um und los kann es gehen. Diese Strand-Accessoires werden immer beliebter und werden von Damen jeden Alters getragen. Auch Strandhüte wie in den 60er Jahren sind wieder im Trend, da man sein Gesicht nicht immer der vollen Sonnenstrahlung aussetzen will.

Bademode 2018 für Männer – was trägt Mann am Strand?

Die Bademode für Herren ändert sich dieses Jahr kaum. Er fährt am besten mit Surfer-Shorts, Badeshorts und Boxer-Badehosen. Braun wird Mann damit nicht von Kopf bis Fuß, das ist klar, oder? Allgemein ist es seit einigen Jahren so, dass die Damenwelt die Herren mit verlängerten Hosen einfach am attraktivsten findet. Die eingeschränkte Vielfalt den Damen gegenüber scheint ein wenig ungerecht, wird die meisten Herren aber nicht weiter stören. So kann er nämlich einfach seine alten Modelle noch anziehen. Ein bisschen unbequemer haben es die Herren schon, denn schließlich legen sich die langen, weiten Shorts beim Baden ums Bein. Angenehmer sind die Boxer-Badehosen aus schnelltrocknendem Trikotstoff. Sie sind halt körpernah geschnitten und wirken nicht ganz so lässig und cool wie die zum Teil knallbunten Surfer-Shorts.

Was Farben und Dessins angeht, so gibt es 2018 kaum Grenzen. Karierte Shorts sieht man häufig, mit Blockstreifen und Farbverläufen und sportlich gestaltete mit Seitenstreifen und Markenschriftzug. Eines ist klar: Mann fühlt sich damit wohl am Strand und macht eine gute Figur. Auch Männer mit ausgeprägtem Bierbauch wirken mit langen Shorts attraktiver als in den knappen Badehöschen, die man in früheren Jahren (oder Jahrzehnten) noch trug.

 


J. Florence Pompe

Über J. Florence Pompe 46 Artikel
J. Florence Pompe ist freiberufliche Texterin seit 2010. Nach dem Studium der Germanistik und Pädagogik arbeitete sie einige Jahre in einem kleinen Lehrmittelverlag. Als Texterin führt sie mehrere eigene Wordpress-Blogs und arbeitet für Kunden redaktionell. Am liebsten schreibt sie über Mode, Schmuck, Interieur, Design und Kunst. Alles, was mit Farben und Formen zu tun hat, fasziniert sie. Zum Thema Mode hat sie eine besondere Affinität, da sie in ihrer Jugend viel genäht hat und sich mit Stoffen und Schnitten gut auskennt. Website: www.papillon-texte.de

2 Kommentare

    • Danke liebe Alma, dabei ist die Modellauswahl jetzt im Artikel noch sehr eingeschränkt. Die neuen Modelle für diesen Sommer kommen ja erst noch bei Amazon. Es gibt noch viel schönerer Muster und Dessins. Einiges findet man jetzt schon bei Lascana, Alba Moda, Otto natürlich oder Hunkemöller.

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*


*