Minimalismus – 5 gute Gründe, warum weniger mehr ist

Weniger ist mehr - Minimalismus als Lebensstil
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Viel zu besitzen ist out. Immer mehr Menschen wenden sich vom übermäßigen Konsum ab und setzen statt dessen auf das Einfache. Minimalismus ist der Trend der Zeit und „less is more“ (also weniger ist mehr), ist der Kampfruf einer neuen Generation alternativer Konsumverweigerer. Diesen Trend ein wenig genauer zu betrachten, lohnt sich durchaus. Wir zeigen Ihnen fünf gute Gründe, warum weniger mehr ist.

Weniger zu besitzen, als sie bereits haben, können sich die meisten Menschen nicht so recht vorstellen. Besitz bedeutet in der heutigen Welt einen gewissen Status und definiert ein Stück weit auch den persönlichen Erfolg. Stichwort „Mein Haus, mein Auto, mein Boot“. Davon etwas abzugeben, ist ein Zustand, der uns Menschen ganz pauschal sehr widerstrebt. Denken wir daran, Besitz loszulassen, haben wir beinah unweigerlich leere, schmuddelige Wohnungen vor Augen, denen jegliche Gemütlichkeit fehlt und in denen Menschen in Armut leben. Ganz schön traurig. Da behalten wir lieber, was wir haben.

Blickt man jedoch in die Wohnung eines Minimalisten, findet man das genaue Gegenteil unserer Erwarung: Lebensfreude, klare Linien, gemütliches Ambiente und Ruhe. Ganz viel Ruhe. Da kommt dann vielleicht doch der Wunsch auf, das ein oder andere zu reduzieren. Tun Sie es doch einfach. Und wenn Sie sich noch nicht sicher sind, überzeugen Sie vielleicht unsere fünf Gründe, warum weniger eben doch mehr ist:

Minimalistisches Esszimmer
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Wer weniger hat, hat weniger Stress

Wer wenig besitzt, hat weniger Stress. Was zunächst einmal komisch klingt (was soll Besitz schon mit Stress zu tun haben?), ist tatsächlich so. Umso weniger Sie besitzen, umso weniger müssen Sie sich letztendlich um Ihren Besitz kümmern. Und umso weniger müssen Sie Angst haben, dass Ihre Besitztümer kaputt gehen oder sie diese verlieren könnten.

Wer weniger hat, hat mehr Zeit

Besonders im Haushalt macht sich die Zeitersparnis bemerkbar. Umso weniger Sie besitzen, umso weniger Dinge müssen Sie aufräumen, abspülen oder abstauben. Und wenn Sie es zusätzlich auch noch schaffen, in Ihrem Kleiderschrank zu reduzieren, können sich Sie sich auch noch darüber freuen, am morgen sehr viel mehr Zeit zur Verfügung zu haben.

Wer weniger hat, hat mehr Geld

Die Geldersparnis ist eine logische – und durchaus erfreuliche – Konsequenz eines reduzierten Lebensstils. Bewusstes Einkaufen und das Abwägen von Für und Wider bei jeder Neuanschaffung führt unweigerlich dazu, dass man weniger Geld ausgibt. Und über mehr Geld auf dem Konto, freut sich am Ende schließlich jeder. Da kann der nächste Urlaub durchaus auch einmal etwas größer ausfallen.

Wer weniger hat, lebt umweltbewusst

Weniger Konsum ist gut für die Umwelt. Wer weniger kauft, spart jede Menge Verpackungsmüll und schärft das eigene Bewusstsein für Umweltthemen und Nachhaltigkeit. Das ist nicht nur gut für uns selbst, sondern für alle Menschen auf der Erde.

Wer weniger hat, lebt gesund

Kritischer Umgang mit Konsum ist gut für die eigene Gesundheit. Schon allein das Reduzieren von Stressfaktoren trägt enorm zu einer gesunden Lebensweise bei. Wer zusätzlich auch noch seine Lebensmittel bewusst einkauft und auf regionale, sowie saisonale Produkte setzt, der tut sich selbst etwas gutes und lebt in jedem Fall gesünder.

Minimalismus
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Neugierig geworden?

Rund um das Thema Minimalismus gibt es in den weiten des Internets bereits jede Menge Blogs und Websiten mit nützlichen Informationen. Wenn Sie also noch mehr über den Minimalismus wissen möchten oder sogar einige Bereiche Ihres Lebens selbst reduzieren wollen, dann schauen Sie doch mal auf diesen Blogs vorbei:

Auch interessant für alle, die gerne auf kleinem Raum wohnem: Tiny House – die neue Lust am reduzierten Wohnraum. Und wer lieber oldschool unterwegs ist und gerne ein Buch in der Hand hat, dem empfehlen wir als weiterführende Literatur die folgenden Titel:

In welchen Bereichen möchten Sie Ihr Leben denn gerne ausmisten? Oder leben Sie vielleicht bereits minimalistisch? Erzählen Sie uns davon. Wir freuen uns auf Ihre Ansichten.

Monica Albrecht

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